Motorsport : Kleinschmidt bei Rallye Dakar erneut gestoppt

Volkswagen hat bei der Rallye Dakar seine Dreifachführung verteidigt. Für die Kölnerin Jutta Kleinschmidt hingegen hielt auch am vierten Tag die Pechsträhne an.

Quarzazate/Marokko - Nach dem Elektrikschaden nach dem Start am Samstag und dem kurzen Feuer am Montag wurde die Aufholjagd der Dakar-Siegerin von 2001 wegen eines Antriebsproblems am privat eingesetzten BMW X in der marokkanischen Wüste erneut gestoppt. Die bis dahin auf dem 23. Gesamtrang liegende 44 Jahre alte Kleinschmidt markierte am zweiten Kontrollpunkt bei Kilometer 309 der 405 Kilometer langen Entscheidung noch die zehntbeste Tageszeit, blieb aber wenig später eineinhalb Stunden liegen. Auf den 25. Gesamtplatz zurückgefallen, wuchs ihr Rückstand auf inzwischen 2:23:27 Stunden an.

Volkswagen behielt seine Dreifach-Führung. Der zweifache spanische Rallye-Weltmeister Carlos Sainz baute mit der zweitbesten Tageszeit hinter dem monegassischen Buggy-Piloten Jean-Louis Schlesser, Sieger 1999 und 2000, seine Spitzenposition auf 1:55 Minuten zu seinen VW-Race-Touareg-Kollegen Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Karlshof) aus. Den dritten Platz behauptete mit einem Rückstand von 7:20 Minuten der zu Beginn führende Portugiese Carlos Sousa mit seinem Münchner Beifahrer Andreas Schulz.

Bester Pajero-Pilot des Seriensiegers Mitsubishi ist wieder der Spanier Juan-Nani Roma auf Rang vier (Rückstand: 11:44 Minuten), während seine in den vergangenen Jahren siegreichen französischen Teamkollegen Luc Alphand auf Platz sechs und Stéphane Peterhansel (Rang neun) Zeit einbüßten.

KTM-Piloten bleiben siegreich

In der Motorrad-Wertung haben die KTM-Piloten ihre gewohnte Vorherrschaft weiter ausgebaut. Acht Piloten des österreichischen Motorradherstellers sind am vierten Dakar-Tag unter den besten Zehn, davon sieben auf den ersten Plätzen. Der spanische Vorjahressieger Marc Coma hat zu seiner letztjährigen Stärke zurückgefunden und mit seinem zweiten Tagessieg hintereinander erstmals die Führung übernommen. Er verdrängte seinen am Montag führenden Landsmann Isidre Esteve Pujol um 11:50 Minuten auf den zweiten Platz. Seinen dritten Platz mit einem Rückstand von bereits 24:20 Minuten behauptete der Franzose David Casteu. (Von Toni Hoffmann, dpa)

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