Sport : Münchner Löwen nach 1:3 noch 4:3

Dank einer furiosen Aufholjagd hat der TSV 1860 München das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht und seinen Heimkomplex vorerst abgelegt. Nach einem 1:3-Rückstand zur Pause besiegten die Löwen den Bundesliga-Rivalen Borussia Mönchengladbach noch mit 4:3 und feierten ihren ersten Erfolg vor heimischer Kulisse seit zwei Monaten. Mit einem Freistoß erzielte Michael Wiesinger in der 74. Minute das Siegestor. Ins Gladbacher Gehäuse traf auch der gerade verpflichtete WM-Torschützenkönig Davor Suker.

Münchens Trainer Peter Pacult, der seinen ersten Heimerfolg seit seinem Dienstantritt feierte, war ein großes Risiko eingegangen. Ohne Not hatte er das Team umgestellt, das zuletzt in der Bundesliga beim 3:1 in Freiburg überzeugt hatte. Unter anderem verzichtete er auf den zuletzt überragenden Spielmacher Thomas Häßler wegen Problemen an der rechten Wade.

Vor nur 5700 Zuschauern im Olympiastadion erwischten die Münchener den besseren Start. Schon nach acht Minuten verwandelte Häßler-Ersatz Weissenberger einen direkten Freistoß. Doch die in der Bundesliga seit vier Spielen sieglosen Gäste zeigten sich nicht geschockt und erarbeiteten sich mit ihren Kombinationsspiel mehr und mehr ein Übergewicht. Zwischen der 29. und 38. Minute machten Hausweiler mit einem 20-m-Flachschuss, van Lent per Kopf und Korzynietz aus dem 0:1 ein 3:1.

Nach dem Wechsel waren die Gladbacher viel zu passiv. Schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff schaffte Max nach Vorarbeit von Suker den Anschlusstreffer, sechs Minuten später markierte Suker mit seinem ersten Tor für seinen neuen Arbeitgeber den Ausgleich. Danach bestimmten die Münchner weiter das Geschehen. Wiesinger krönte mit seinem Traumtor aus 22 m in den Winkel die Aufholjagd.

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