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Nach Ausraster : 10 000 Euro Strafe für Jürgen Klopp

Jürgen Klopp kommt nach seinem Ausraster am Wochenende mit einer hohen Geldstrafe davon. Es ist nicht das erste Mal: Für seine Entgleisungen hat Dortmunds Trainer in seiner Karriere inzwischen 58 000 Euro zahlen müssen.

Aufwärmen vor dem internationale Schaukampf: Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen den SSC Neapel. Nuri Sahin schaut zwar etwas skeptisch, kann seine Bewunderung aber nicht verbergen.Weitere Bilder anzeigen
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15.04.2015 17:34Aufwärmen vor dem internationale Schaukampf: Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz vor dem...

Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp muss wegen „unsportlichen Verhaltens“ eine Geldstrafe von 10 000 Euro zahlen. Dieses Urteil seines Sportgerichts gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag bekannt. Klopp war in der Nachspielzeit der Bundesligapartie zwischen Dortmund und Borussia Mönchengladbach am Samstag (1:2) zum 4. Offiziellen Christoph Bornhorst gelaufen und hatte ihn angeschrien. Daraufhin war der Coach des Innenraums verwiesen worden. Klopp stimmte dem damit rechtskräftigen Urteil zu.

Der Coach war am Samstag schon zum wiederholten Mal in seiner Trainerkarriere der Coaching-Zone verwiesen worden. „Dass Jürgen Klopp Wiederholungstäter ist, kann Einfluss auf das Urteil des Sportgerichts haben“, wurde der Kontrollausschuss-Vorsitzende Anton Nachreiner zuvor in der „Bild“ (Montag) zitiert.

Referee Deniz Aytekin hatte nach eigenem Bekunden in seinem Bericht festgehalten, „das sich Herr Klopp mehrfach unflätig verhalten“ habe. Für die Maßnahme des Schiedsrichters brachte der Coach jedoch wenig Verständnis auf: „Ich bin in meinem Leben oft zu Recht bestraft worden. Diesmal nicht“, hatte er wenige Minuten nach der Partie kommentiert. „Ich habe nur gerufen 'Und da pfeifst du nicht?'. Allerdings mit meinem inzwischen weltbekannten Gesichtsausdruck. Dafür kann er mich nicht wegschicken.“

Auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte Klopp beigepflichtet: „Ich muss Jürgen Klopp in diesem Fall zu 100 Prozent in Schutz nehmen. Er hat niemanden beleidigt. Was Klopp getan hat, machen 17 andere Trainer auch.“

Der als Heißsporn bekannte Klopp war zuletzt im Champions-League-Spiel der Borussia beim SSC Neapel nach einem Protest beim 4. Offiziellen aus dem Innenraum verwiesen worden. Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) belegte ihn deshalb Anfang Oktober mit einer Sperre von insgesamt zwei Partien. In Deutschland kam Klopp bisher immer mit Geldstrafen davon. Die Gesamtsumme beläuft sich nach der neuerlichen Verurteilung nun auf insgesamt 58.000 Euro. (dpa)

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