Sport : Nach dem Sturz auf der Streif: US-Skifahrer geht es wieder besser

Kitzbühel - Nach dem schweren Sturz des US-Amerikaners Scott McCartney bei der traditionellen Weltcup-Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel hat US-Skistar Bode Miller den Veranstaltern leichtfertiges Handeln vorgeworfen. „So darf man im Abfahrtssport nicht arbeiten. So können schwere Verletzungen oder Todesfälle passieren“, sagte Miller. An seinem 30. Geburtstag war McCartney beim Zielsprung aus einigen Metern Höhe auf die Piste geknallt. Er erlitt ein Schädel-Hirn- Trauma und wurde in eine Klinik eingeliefert. Dort wurde er zwischenzeitlich ins künstliche Koma versetzt. „Wie es aussieht, werde ich ein noch paar Tage im Krankenhaus bleiben müssen, aber ich fühle mich besser und besser“, sagte er am Sonntag. „Ich erinnere mich an meinen Lauf, vieles bis zum Sturz, aber dann weiß ich nichts mehr.“

Möglicherweise kann der Amerikaner Mitte dieser Woche das Krankenhaus verlassen. Der Skirennfahrer, dem ein Fahr- oder Besichtigungsfehler zum Verhängnis wurde, wird nach Auskunft der Ärzte wohl ohne bleibende Schäden davonkommen. FIS-Renndirektor Günter Hujara gab sich von der Kritik an der gefährlichen Streif-Piste unbeeindruckt: „Wenn ein Fahrer in ein Rennen geht, muss er wissen, dass er ein Risiko eingeht.“ dpa

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