Sport : Nach der WM schlug er alle Angebote aus

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Er habe das Gefühl, ausgebrannt zu sein . Er habe nicht die Energie, diese Aufgabe mit der gleichen Power weiterzuführen. Mit diesen Worten legte Jürgen Klinsmann nach der Fußball-Weltmeisterschaft den Job als Bundestrainer nieder.

Er kehrte nach Amerika in die Normalität mit der Familie zurück. Er machte ein halbes Jahr Urlaub , zog sich in sein früheres Geschäftsleben in Kalifornien zurück und kümmerte sich um seine Sportvermarktungsfirma „Soccersolutions“. Im Frühjahr 2007 holte Klinsmann sich das Bundesverdienstkreuz in einer Privataudienz bei der Bundeskanzlerin ab und betonte, wieder als Trainer arbeiten zu wollen.

Das Angebot, die Nationalmannschaft der USA zu übernehmen, lehnte der bei Los Angeles ansässige Schwabe nach einigen Vertragsgesprächen ab. Anschließend war er auch als Trainer Mexikos und Australiens im Gespräch. Jetzt also soll der FC Chelsea Kontakt aufgenommen haben. Mit diesem Verein in Verbindung gebracht zu werden ist sicherlich keine schlechte Sache , heißt es aus seinem Umfeld. Aber dazu müsste Klinsmann wohl seine eigene Linie gewaltig verlassen.

Vielleicht fragt demnächst der englische Verband für die Nationalmannschaft an. Weniger werden die Angebote nicht werden, ob sie auch reizvoller werden, ist Geschmackssache . Und Klinsmann hat einen sehr eigenen. miro

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