Nach neun Tagen Probetraining : Pezzoni geht doch nicht zu Hertha

Kevin Pezzoni sollte Herthas Verletzungssorgen in der Abwehr verringern - eventuell. Dafür trainierte er seit gut einer Woche bei den Berlinern mit. Zwar war Hertha mit den Leistungen Pezzonis zufrieden - in einem bestimmten Punkt aber wurden sich beide Seiten nicht einig.

Kevin Pezzoni trainierte zur Probe bei Hertha. Die Berliner boten ihm einen Vertrag an, Pezzoni lehnte ab.
Kevin Pezzoni trainierte zur Probe bei Hertha. Die Berliner boten ihm einen Vertrag an, Pezzoni lehnte ab.Foto: dapd

Der ehemalige Kölner Kevin Pezzoni wechselt nicht zum Fußball-Zweitligisten Hertha BSC. „Er wird nicht bei Hertha spielen“, sagte Pressesprecher Peter Bohmbach am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung vom gleichen Tag.

Pezzoni, dessen Vertrag nach Bedrohungen durch Fans beim 1. FC Köln aufgelöst worden war, hatte zehn Tage lang beim Hauptstadtclub mittrainiert. Der 23-Jährige konnte sportlich überzeugen, ein leistungsbezogenes Vertragsangebot lag vor. Allerdings konnten sich am Ende beide Seiten nicht einigen. Hertha-Trainer Jos Luhukay wollte Pezzoni keine Stammplatzgarantie geben, auch weil sich die Personalsituation in der Hertha-Abwehr langsam entspannt. (dpa)

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