Sport : Nach Stasi-Affäre: Ringerbund einigt sich mit Trainer

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Dortmund Der Arbeitsrechtsstreit zwischen dem Deutschen Ringer-Bund (DRB) und dem gekündigten Sportdirektor und Freistil-Bundestrainer Wolfgang Nitschke ist beendet. Nach mehr als einem Jahr einigten sich beide Parteien darauf, die Beschäftigung rückwirkend zum 31. August 2005 zu beenden. Wie der Verband am Samstag mitteilte, endet die Zusammenarbeit „ohne jegliche Vorwürfe des Deutschen Ringer-Bundes gegenüber Nitschke“. Der langjährige Bundestrainer war vor einem Jahr nach Stasi-Vorwürfen beurlaubt worden.

„Die Entscheidung wird von beiden Seiten getragen, da sich gezeigt hat, dass ich alle drei anstehenden Prozesse vor dem Arbeitsgericht gewonnen hätte“, sagte Nitschke. Er war seit 1991 Bundestrainer. Nitschke wurde im November vorigen Jahres beurlaubt, um Vorwürfe, er sei Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Staatssicherheit gewesen, ausräumen zu können. Von einer unabhängigen Kommission für Stasi-Fragen im Deutschen Sportbund wurde Nitschke nach einer Überprüfung seiner Stasi-Kontakte von dem Vorwurf freigesprochen. Die Kommission gab zudem die Empfehlung zur Weiterbeschäftigung. dpa

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