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Nach Thomas Schaaf : Werder Bremen sucht sich

17.05.2013 10:10 Uhrvon
Verrautes Bild: Thomas Schaaf verabschiedet sich als Werder-Trainer. Foto: dpaBild vergrößern
Verrautes Bild: Thomas Schaaf verabschiedet sich als Werder-Trainer. - Foto: dpa

Ex-Trainer Thomas Schaaf verabschiedet sich mit bewegter Stimme, Werder sucht einen Nachfolger - doch kassiert bislang Absagen.

Die Tränen waren eben erst getrocknet, als die Werder-Profis am Mittwoch erstmals ohne ihren langjährigen Chef trainierten. Stürmer Nils Petersen hatte erzählt, dass bei der Verabschiedung von Thomas Schaaf der eine oder andere Spieler tatsächlich feuchte Augen bekommen habe. Es dürfte als Beleg durchgehen, dass das Verhältnis intakt war. Doch selbst das konnte Schaaf nicht retten. Werder Bremen will den Neuanfang nach einer verkorksten Saison ohne ihn wagen.

Beim Spiel in Nürnberg werden die Co-Trainer Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach das Team betreuen. Hönerbach ist ein enger Freund Schaafs und empfahl ihm, das Handy auszumachen und den Kopf frei zu bekommen.

Es ist anzunehmen, dass Schaaf genau das derzeit tut. Schaaf hatte sich per Videobotschaft noch von den Fans verabschiedet, sich mit bewegter Stimme bedankt für die Unterstützung – seitdem ist er abgetaucht. Sportdirektor Thomas Eichin hatte erklärt, Werder werde ohne Zeitdruck nach einem Nachfolger suchen. Ewig Zeit hat der Klub nicht. Denn schließlich muss der Sportchef mit dem neuen Coach über den Kader der kommenden Saison sprechen. Und die beginnt Anfang Juli. Eichin glaubt, dass der Neue nicht wie Schaaf an den großen Erfolgen der vergangenen Jahre gemessen werde. Doch da kann er sich täuschen. Der kommende Werder-Trainer dürfte sehr wohl an Schaaf gemessen werden. Denn den behalten die Bremer sicher lieber als Meistertrainer denn als Abstiegskandidat in Erinnerung.

Darüber, welche Qualitäten der neue Werder-Trainer besitzen soll, wird munter gestritten. Soll es ein Haudegen sein oder ein Konzepttrainer? Bernd Schusters Name wurde gehandelt, aber auch der von Mike Büskens. Mehmet Scholl war ein Kandidat, bis die Klubführung dies als Ente entlarvte. Holger Stanislawski sagte definitiv ab. Die Ernennung Thomas Eichins als Nachfolger Klaus Allofs’ galt als Überraschung, aber nach nur drei Monaten Amtszeit inzwischen als Glücksgriff. Vielleicht glückt dem neuen starken Mann an der Weser in der Trainerfindung eine ähnlich positive Überraschung.

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