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Nach über zehn Monaten : Viktoria Rebensburg verpasst knapp ersten Podestplatz

Viktoria Rebensburg hat im alpinen Ski-Weltcup nur knapp den ersten Podestplatz nach mehr als zehn Monaten verpasst. Die Olympiasiegerin von 2010 belegte am Sonntag beim Riesenslalom in Courchevel den vierten Rang.

Viktoria Rebensburg bei der Abfahrt in Courchevel.
Viktoria Rebensburg bei der Abfahrt in Courchevel.Foto: dpa

Zum ersten Podestplatz seit gut zehn Monaten fehlten Viktoria Rebensburg nur 0,19 Sekunden. „Klar ist es schade, dass es so eng ist, aber ich bin auch mit meinem vierten Platz zufrieden, weil die letzten Wochen nicht ganz so leicht waren“, sagte die Olympiasiegerin von 2010, die trotzdem ein gutes Gefühl in die kurze Weihnachtspause mitnahm.

Beim Rennen am Sonntag im französischen Courchevel zeigte die Formkurve von Rebensburg am Tag nach Rang 14 in der Abfahrt - ihr schlechtestes Saisonergebnis - wieder nach oben. „Das gibt auf alle Fälle Zuversicht, und ich kann dann auch beim nächsten Rennen vielleicht noch 'ne Spur mehr am Limit fahren“, sagte die Skirennfahrerin aus Kreuth, die zuletzt im Februar beim Riesentorlauf in Maribor als Zweite einen Podestplatz eingefahren hatte. Bislang standen zwei sechste Plätze als beste Saisonergebnisse zu Buche.

Am 28. Dezember steht der nächste Riesenslalom an. Anfang Januar, wenn ein Slalom wie gewohnt ohne Rebensburg ausgefahren wird, will sich die zehnmalige Weltcupgewinnerin im Training neue Sicherheit holen. Als zweite deutsche Starterin verpasste Patrizia Dorsch (Schellenberg) beim Riesenslalom am Sonntag das Finale.

Der Sieg ging an die Österreicherin Eva-Maria Brehm vor den zeitgleichen Lara Gut (Schweiz) und Nina Løseth (Norwegen). Gut lachte nach den Siegen in der Super-Kombination (Freitag) und der Abfahrt (Samstag) in Val d'Isère als Führende des Gesamtklassements auch nach einem zweiten Platz. Zumal sie die ungewöhnliche Siegprämie für die Abfahrtssiegerin, ein Kalb, auch schon sicher untergebracht wusste. „Mein Kondi-Trainer hat zu Hause Platz, er wird sich um die kleine Kuh kümmern“, sagte die Schweizerin. (dpa)

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