Nachgefragt bei Andreas Ottl : "Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht"

Hertha-Neuzugang Andreas Ottl über das Erlebnis Real Madrid, ein volles Olympiastadion und das Pokalspiel gegen Meuselwitz am Sonntag.

Einen Schritt zu spät: Andreas Ottl (hinten).
Einen Schritt zu spät: Andreas Ottl (hinten).Foto: AFP

Herr Ottl, Sie haben Ihr erstes Heimspiel als Herthaner bestritten. Wie hat es Ihnen gefallen?

Oh, sehr gut. Diese Kulisse macht einfach Spaß. Das Stadion war ausverkauft, was immer ein besonderes Gefühl hinterlässt. Ich denke, dass wir uns auf die Heimspiele in der Bundesliga freuen können.

Überwiegt die Freude über das Erlebnis oder der Ärger über das Ergebnis?

Natürlich sind wir etwas enttäuscht, denn wir sind Sportler und wollten auch das Spiel gewinnen. Aber vergessen wir nicht die Qualität des Gegners. Real ist nicht irgendwer. Insgesamt ist ein solches Spiel für jeden was Schönes.

Was können Sie aus diesem Spiel mitnehmen?

Ich denke, dass wir eine ganz gute erste halbe Stunde gezeigt haben. Wir haben ganz gut mitgespielt, haben taktisch funktioniert und die Räume eng gehalten und sogar ein Tor gemacht. Dann sind wir aber durch Fehler ins Hintertreffen geraten. Von diesen Fehlern haben wir heute einfach zu viele gemacht.

In der Startformation fehlte Peter Niemeyer, Sie spielten mit Fabian Lustenberger vor der Abwehr. Sieht so die Stammelf aus?

Für Stammplätze ist es einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Noch haben wir zehn Tage Zeit bis Bundesligabeginn, um diese Fragen zu beantworten.

Sonntag heißt der Gegner im DFB-Pokal Meuselwitz. Fällt die Umstellung schwer?

Überhaupt nicht. Es ist ein Pokalspiel, jeder weiß, was das heißt. Wir wissen aber auch, dass solche Spiele nach hinten losgehen können. Deshalb werden wir konzentriert und hellwach an die Aufgabe gehen.

Aufgezeichnet von Michael Rosentritt.

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