NACHGEFRAGT BEI ANDREAS OTTL : „Wir können nicht Harakiri spielen“

Herr Ottl, Hertha wirkte gehemmt. War das eine Spätfolge der deftigen Niederlage gegen die Bayern?

Nein. Die Mainzer haben uns früh attackiert, uns nicht aufbauen lassen.

Taktisch haben wir es nicht gut gemacht, auch wenn es in der zweiten Halbzeit etwas besser war.

Es schien trotzdem so, als wäre Ihre Mannschaft mit dem Punkt ganz zufrieden.

Wenn man das Spiel insgesamt sieht, müssen wir das sein. Generell wollen wir immer gewinnen. Trotzdem musst du die Balance behalten. Wir können am Schluss nicht Harakiri-Fußball spielen. Und wir haben einen direkten Konkurrenten auf Abstand gehalten.

Sie hatten mit Fabian Lustenberger einen neuen Partner an Ihrer Seite. War es mit ihm anders als mit Peter Niemeyer auf der Doppel-Sechs?

Jeder Spieler hat seine eigene Art. Aber insgesamt haben wir das ganz ordentlich gemacht. In der Mitte ist ja von den Mainzern wenig durchgekommen.

Aufgezeichnet von

Stefan Hermanns.

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