• NACHGEFRAGT BEI FABIAN LUSTENBERGER: "Man hat doch gesehen, dass wir es besser können"

NACHGEFRAGT BEI FABIAN LUSTENBERGER : "Man hat doch gesehen, dass wir es besser können"

Sven Goldmann

Herr Lustenberger, war das heute der gefühlte Abstieg?



Auf keinen Fall. Von Abstieg werden wir erst reden, wenn es rein rechnerisch nicht mehr anders geht, und das ist noch weit weg.

Anders herum gefragt: Was macht Ihnen denn nach diesem Spiel noch Mut?

Ich will nichts schönreden, wir haben schlecht gespielt, und das gegen eine Mannschaft, die in unserer Reichweite liegt und die in den letzten Wochen auch ihre Probleme hatte. Wir hatten uns alle viel vorgenommen, die Enttäuschung in der Kabine ist riesengroß. Aber auch in diesem schlechten Spiel hatten wir unsere Torchancen. Und es gibt noch 20 Spiele, in denen 60 Punkte zu vergeben sind.

Pardon, aber Fußball ist keine Mathematik. Glauben Sie nach dieser Leistung ernsthaft, dass ein nennenswerter Teil der noch zu vergebenden 60 Punkte bei Ihnen landet?

Abwarten. Wir müssen mal wieder ein Spiel gewinnen und vor allem gegen die kleineren Mannschaften punkten. Bei der Dreipunkteregel ist man nach ein paar Siegen sehr schnell wieder oben dran.

Hat Hertha ein Kopf- oder Fußproblem?


In dieser Situation kann man das schwer unterscheiden. Es ist heute einfach nicht gelaufen, und wir müssen alles daransetzen, dass sich das wieder ändert.

Glaubt die Mannschaft noch an sich?

Ja. Man hat doch in den letzten Tagen gesehen, dass wir es besser können. Und, ich wiederhole mich: Wir geben uns erst auf, wenn es rechnerisch keine Chance mehr gibt.


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