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Sprachreisen für Familien

Ob unter der Sonne Maltas, an der französischen Atlantikküste, im Herzen Englands oder im irischen Dublin: Immer mehr Veranstalter haben Familiensprachreisen im Programm, auf denen Eltern und Kinder gemeinsam eine Fremdsprache lernen können. Das teilt der Fachverband deutscher Sprachreiseveranstalter (FDSV) in Berlin mit. Während der Sprachunterricht getrennt ablaufe, könne man in der Freizeit zusammen etwas unternehmen. Bei der Unterbringung gibt es je nach Lust und Alter des Nachwuchses verschiedene Varianten – von einer oder getrennten Gastfamilien über Hotel oder „Bed and Breakfast“ bis hin zu Selbstverpflegungs-Apartments. Einige Anbieter haben sogar schon Kurse für jüngere Kinder ab sieben Jahre im Programm. Im „Sprachreise-Finder“ des Verbandes unter www.fdsv.de kann man zum Beispiel unter dem Schlagwort „Eltern-Kind-Sprachreisen“ nach einschlägigen Reiseangeboten der 26 Mitgliedsunternehmen suchen. sizo

Beratung zum Schüleraustausch

Die unabhängige Organisation Aktion Bildungsinformation (Abi) in Stuttgart berät zu Sprachreisen und Austauschprogrammen. Telefonisch erreicht man die Verbraucherschützer unter 0711 / 220 216- 30 (Zentrale) bzw. -32 (Beratung Sprachreisen), im Internet unter www.abi-ev.de. Der Verein hat außerdem zwei Broschüren neu aufgelegt: „Schüleraustausch weltweit“ enthält eine Marktübersicht mit 33 Anbietern, Entscheidungs- und Rechtshilfen. Schwerpunktländer sind Australien, Kanada und Neuseeland. Ähnlich aufgebaut ist das Heft „Schuljahresaufenthalte USA“ mit 29 Anbietern (beide 16 Euro). High-School-Aufenthalte in den USA werden laut Abi immer beliebter. Das gehe aus Zahlen des Council on Standards for International Educational Travel (CSIET) hervor: 2009/10 seien knapp 30 Prozent aller Austauschschüler an öffentlichen High Schools aus Deutschland gekommen, gefolgt von Brasilien mit sieben und China und Südkorea mit je sechs Prozent. sizo

Tipps für die Feriencamp-Suche

Auf www.feriencamp-ferienlager.de findet man im Internet Tipps für die Suche nach Ferienlagern für Kinder und Jugendliche. Gute Anbieter würden sich vor allem durch Transparenz auszeichnen, zeigen, wie das Ferienlager abläuft oder sogar täglich Fotos und Videos für interessierte Eltern ins Netz stellen, meint der Betreiber der Seite Robert Hartl aus Passau, der als Vater einst selbst auf der Suche nach gebündelten Informationen zum Thema war – und keine fand. Neben Anreise und Unterkunft, sollte man sich auch nach der Verpflegung, dem Freizeitprogramm, der pädagogischen Qualifikation der Betreuer und der Sicherheit der jungen Teilnehmer erkundigen. Letztere werde zum Beispiel durch entsprechende Zertifikate ausgewiesen. Je jünger das Kind sei, desto kürzer sollte das Camp und desto intensiver die Betreuung ausfallen. Bei umfangreichen Freizeitprogrammen mit vielen Unternehmungen sollte man darauf achten, dass alles im Grundpreis inbegriffen ist. sizo

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