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Erstklässler bis 17 Uhr im Hort: Alleinerziehende kritisieren Urteil



Forderungen nach voller Berufstätigkeit Alleinerziehender sind nach Einschätzung des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter oft realitätsfremd. Besonders das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) sei ein „falsches Signal“, sagte Verbandsvorsitzende Edith Schwab. Dem Urteil zufolge können Alleinerziehende mit einem Erstklässler grundsätzlich ganztags arbeiten, wenn ein Schülerhort bis 17 Uhr zur Verfügung steht. Nur wenn „einzelfallbezogene Gründe“ bestehen, warum das Kind persönliche Betreuung braucht, darf den Richtern zufolge die Arbeitstätigkeit verringert und Unterhalt vom Expartner eingefordert werden (AZ: XII ZR 3/09). Um ein Kind um 17 Uhr vom Hort abzuholen, müssten Alleinerziehende selbst bei Wegezeiten von nicht mehr als einer halben Stunde auf ihre Mittagspause verzichten, hielt der Verband dem entgegen. Wenn man dann nach einem vollen Berufstag „mit dem Kind am Bein“ auch noch einkaufen, kochen, waschen und putzen solle, bliebe keine Zeit für ganz normale Zuwendung wie Gespräche und Spiele mit dem Kind, kritisierte Schwab. „Von der eigenen Erholung ganz zu schweigen.“ epd

Eltern-Kind-Nachmittag:

Fit für den Schulweg

Am 6. Juni findet in der Welserstraße in Berlin-Schöneberg ein Eltern-Kind-Nachmittag „Fit für den Schulweg“ statt. Veranstalter ist der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Schöneberg in Zusammenarbeit mit der Verkehrssicherheitsberaterin der Polizei, Sabine Ribbert. Neben Informationen und Diskussionen wird anhand von praktischen Übungen das Verhalten in normalen und kritischen Verkehrssituationen trainiert. 16.30 bis 18 Uhr, Welserstraße 21, 10777 Berlin, 1. Etage, Raum 104. Eine Anmeldung ist erforderlich: Tel. 90277-6129 oder -6889. Tsp

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