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FUSSBALL

Bundesliga festigt Rang drei

Die Bundesliga hat den dritten Platz in der Fünfjahreswertung des europäischen Verbands Uefa nach den ersten Spieltagen in Europa League und Champions League gefestigt. Der Vorsprung auf die viertplatzierten Italiener wurde um 0,286 Punkte vergrößert. Deutschland liegt nun mit 65,757 Punkten komfortable 12,610 Zähler vor Italien und muss sich vorerst keine Sorgen machen, den vierten Startplatz für die Champions League zu verlieren. In Führung liegt weiterhin Spanien (75,025) vor England (70,820). dapd

England: Weitere Rassismusfälle

Der nigerianische Mittelfeldspieler John Obi Mikel ist nach Angaben seines Vereins FC Chelsea über Twitter von eigenen Fans mit rassistischen Sprüchen attackiert worden. Auslöser war ein Fehler, der in der Champions League gegen Juventus Turin zum 2:2 geführt hatte. Chelsea schaltete die Polizei ein. Auch drei Spieler von Tottenham Hotspur wurden rassistisch beleidigt. Jermain Defoe, Aaron Lennon und Andros Townsend bekamen beim Europa-League-Spiel gegen Lazio Rom (0:0) Affenlaute aus dem Fanblock der Gäste zu hören. Die Uefa leitete ein Disziplinarverfahren gegen Lazio Rom ein. dapd

Uefa bestraft Lewski Sofia

Die Uefa hat den bulgarischen Klub Lewski Sofia wegen rassistischen Verhaltens seiner Fans mit einer Geldstrafe in Höhe von 30 000 Euro belegt. Lewski-Anhänger hatten beim Europa-League-Spiel im Juli gegen FK Sarajevo aus Bosnien ein Transparent gezeigt, das serbische Militäraktionen gegen bosnische Muslime im Balkankrieg verherrlicht hatte. dapd

Kein Kredit für Valencia

Von der Finanzkrise gebeutelt, zog die Bankengruppe Bankia einen Kredit in Höhe von 240 Millionen Euro an den spanischen Erstligisten FC Valencia zurück. Der Champions-League-Gruppengegner von Bayern München ist der Verein mit den höchsten Schulden in Spanien und wollte mit dem Kredit den Bau des neuen Stadions abschließen, das sich seit mehreren Jahren im Rohbau befindet. Tsp

RADSPORT

Fuentes wird angeklagt

Der mutmaßliche Dopingarzt Eufemiano Fuentes und fünf Komplizen werden in Spanien vor Gericht gestellt. Wie am Freitag aus Madrider Justizkreisen verlautete, wird dem Sextett Anfang kommenden Jahres wegen des großen Dopingskandals um die „Operación Puerto“ der Prozess gemacht. Die Staatsanwaltschaft fordert für die Angeklagten jeweils zwei Jahre Haft. Die Dopingaffäre war im Frühjahr 2006 aufgedeckt worden. dpa

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