NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

RADSPORT

Usada beschuldigt Armstrong schwer

Nach Angaben der US-Anti-Doping-Behörde Usada hat der siebenmalige Tour-de-France-Gewinner Lance Armstrong das „ausgeklügeltste, professionellste und erfolgreichste Dopingprogramm betrieben, das der Sport jemals gesehen hat“. Die Usada teilte darüber hinaus mit, dass elf ehemalige Teammitglieder des US-Postal-Teams gegen den 41-Jährigen ausgesagt hätten. Am Mittwoch schickte die Behörde das belastende Material zur Begründung ihres Urteils an den Weltverband UCI. Dieser hat nach Erhalt drei Wochen Zeit, sein eigenes Urteil zu fällen. Der Report ging auch an die Welt-Anti-Dopingagentur Wada und den Triathlon-Weltverband. Die Usada hatte Armstrong im August unter anderem seine sieben Tour-Siege aberkannt. Dem früheren Radsportler wird vorgeworfen, Steroide und Blutdopingmittel genommen zu haben. Armstrong legte keinen Einspruch gegen die Usada-Vorverurteilung ein. dapd

FUSSBALL

Abidal trainiert wieder

Sechs Monate nach seiner Lebertransplantation hat der französische Nationalspieler Eric Abidal erste Trainingseinheiten auch mit dem Ball absolviert. Im April dieses Jahres wurde dem Profi des FC Barcelona ein Teil der Leber seines Cousins transplantiert.dpa

Werder sechs Wochen ohne Fritz

Clemens Fritz fällt mehrere Wochen aus. Werder Bremens Kapitän leidet an einer Sehnenzerrung im Adduktorenbereich. Die Verletzung hatte er sich am Vortag im Training zugezogen.dpa

96 testet Ball für neue Technologie

Die Profis von Hannover 96 haben als erstes Team der Bundesliga einen neuen Ball für die Torlinientechnologie „GoalRef“ getestet. In dem Prototypen, der vom Fraunhofer-Institut und von Adidas entwickelt wurde, befindet sich eine Kupferspule. Beim 96-Training wurde nun die Tauglichkeit des Balles geprüft. Der Weltverband Fifa hatte im Juli den Einsatz des Spulen-Balles genehmigt.dpa

OLYMPIA

München plant Bürgerbegehren

Der Münchner Stadtrat Mario Schmidbauer plant ein Bürgerbegehren für eine Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022. Mit der Bürgerinitiative „München PRO 2022“ will Schmidbauer rund 34 000 Unterschriften sammeln. Ab dieser Zahl muss sich der Stadtrat damit befassen. dapd

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