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RADSPORT

Der nächste Verdächtige:

Dopingvorwurf auch gegen Indurain

Miguel Indurain wird als nächster Seriensieger der Tour de France mit Doping in Verbindung gebracht. Das niederländische Fernsehen berichtete auf seiner Internetseite, der für die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada arbeitende Wissenschaftler Sandro Donati habe Beweise, dass das Indurain-Team Banesto mit dem umstrittenen Mediziner Francesco Conconi in den 90er Jahren zusammengearbeitet. Es seien „hohe Summen“ gezahlt worden. Der niederländische Journalist Ludo van Klooster sagte zudem, er habe an Conconis Arbeitsstätte in der Universität Ferrara „das gesamte Team, auch Indurain“ gesehen. Conconi gilt als der Lehrmeister des Armstrong-Arztes Michele Ferrari. Nach der Verurteilung des geständigen Dopers Lance Armstrong gilt der 48-jährige Indurain mit seinen Siegen in Frankreich von 1991 bis 1995 als der erfolgreichste Tourstarter. dpa

FUSSBALL

Ukraine will Spiele der EM 2020

Nach ihrer Rolle als Co-Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft im vergangenen Sommer hat sich die Ukraine nun auch um Spiele des erstmals europaweit ausgetragenen Europameisterschaftsturniers 2020 beworben. Das Land verfüge über frische Erfahrungen sowie über eine perfekte und neue Infrastruktur für ein solches EM-Turnier, teilte der Fußballverband mit. Die EM wird 2020 in 13 europäischen Städten ausgetragen. Auch Deutschland bewirbt sich um Spiele. dpa

Maradona sieht sich als Opfer

Diego Maradona hat im Steuerstreit mit dem italienischen Finanzamt erneut jegliche Schuld von sich gewiesen. In Neapel forderte der Argentinier die Behörden auf, ihn in Ruhe zu lassen: „Ich will unbehelligt durch Neapel gehen können.“ Medienberichten zufolge fordert der italienische Fiskus von ihm rund 40 Millionen Euro Steuerschulden aus seiner Zeit beim SSC Neapel (1984 bis 1991). Maradona bezeichnete sich als „Opfer“. Er habe nur Fußball gespielt, während die Klub-Verantwortlichen die Verträge gemacht hätten. „Ich habe niemanden umgebracht“, sagte Maradona. dpa

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