NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

FUSSBALL

Ex-Nationalspieler festgenommen

Im Zusammenhang mit dem Wettskandal um Dominique Taboga ist am Freitag in Österreich der ehemalige Nationalspieler Sanel Kuljic festgenommen worden. Dies ordnete ein Salzburger Gericht an, nachdem wenige Stunden zuvor ein Komplize von Kuljic in Untersuchungshaft gekommen war. Taboga, der am Donnerstag vom österreichischen Bundesligaklub SV Grödig beurlaubt worden war, hatte Anfang der Woche behauptet, Kuljic habe ihn zu Spielmanipulationen erpresst. dpa

Fifa überprüft Manipulationsvorwürfe

Die Fifa-Ethikkommission hat Ermittlungen zu Manipulationsvorwürfen in Südafrika im Vorfeld der WM 2010 aufgenommen. Die Fifa sieht starke Anzeichen dafür, dass kurz vor der WM-Endrunde Länderspiele von Südafrika zugunsten der asiatischen Wettmafia durch den Einsatz entsprechender Schiedsrichter beeinflusst wurden. dpa

Amnesty-Bericht zur Katar-WM

Nach dem Skandal um die Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen in Katar schaltet sich Amnesty International in die Debatte ein. Die Menschenrechtsorganisation will am Sonntag einen Bericht zur Lage im Emirat veröffentlichen. Die Dokumentation soll in Katars Hauptstadt Doha vorgestellt werden. dpa

DOPING

Neuer Wada-Code verabschiedet

Der neue Welt-Anti-Doping-Code ist am Freitag bei der dritten Welt-Anti-Doping-Konferenz in Johannesburg verabschiedet worden. Eine der zentralen Änderungen des von 1. Januar 2015 an weltweit geltenden Kodex ist die Erhöhung der Regelsperre bei schweren Doping-Vergehen wie Anabolika-Missbrauch von zwei auf vier Jahre. dpa

OLYMPIA

Putin ordnet Registrierungspflicht an

Im Zuge immer schärferer Sicherheitsvorkehrungen für die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 hat Kremlchef Wladimir Putin eine strenge Registrierungspflicht für Besucher der Stadt angeordnet. Wer sich in Sotschi aufhalte, müsse sich bei den Behörden fristgerecht anmelden. Ausgenommen sind alle Russen und Ausländer, die wie etwa Sportler eine olympische Zulassung haben. dpa

PFERDESPORT

Werth akzeptiert mögliches WM-Aus

Isabell Werth riskiert, die WM im August 2014 zu verpassen. Über ihre Berufung gegen ihre sechsmonatige Sperre wird frühestens im Januar entschieden. Sie würde also die WM-Qualifikationen verpassen, wenn es bei der Sperre bliebe. Der Kampf gegen das „unfaire Urteil“ der Disziplinarkommission des Verbandes FN sei ihr wichtiger, sagte die Dressurreiterin. dpa

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