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Kein Einspruch der Ukraine

Trotz des Scheiterns in der EM-Vorrunde will der ukrainische Fußballverband FFU keinen Protest gegen die 0:1-Niederlage gegen England einlegen. Der Verband werde keine Schritte gegen das Tor, das die ungarischen Schiedsrichter nicht gegeben hatten, unternehmen, sagte Verbandspräsident Grigori Surkis am Donnerstag in Kiew. Die ukrainische Nationalmannschaft erhalte für ihre gute Leistung bei der EM das Doppelte der vereinbarten Prämie, also rund 43 500 Euro pro Spieler, kündigte er an. dpa

Arschawin entschuldigt sich

Kapitän Andrej Arschawin hat sich nach dem frühen EM-Aus der russischen Fußball-Nationalmannschaft bei den Fans entschuldigt. „Das Ergebnis hat uns und natürlich auch alle unsere Fans enttäuscht. Wir verstehen das“, sagte Arschawin am Donnerstag einem Fernsehsender in St. Petersburg. Der Kapitän reagierte damit auf massive Kritik an ihm, weil er nach dem EM-Aus von einem Hotelgast per Handy gefilmt worden war, als er gelangweilt im russischen Quartier sitzt und zu anderen Hotelgästen sagt: „Für was sollen wir uns denn bitte entschuldigen?“ Daraufhin hatte ihm unter anderen ein Sprecher des Eigners und Hauptsponsors von seinem Klub Zenit St. Petersburg, vom Energiekonzern Gazprom, mangelnden Patriotismus vorgeworfen und ihm Konsequenzen angedroht. dpa

Englands Ashley Young angeschlagen

England bangt vor dem Viertelfinale der Fußball-EM am Sonntag gegen Italien um den Einsatz von Ashley Young. Dem Mittelfeldspieler von Manchester United bereitet immer noch sein Schienbein Probleme. Er hatte im letzten Gruppenspiel am Dienstag gegen die Ukraine (1:0) einen Schlag abbekommen. Young absolvierte bislang alle drei EM-Spiele über die volle Distanz. dpa

Fußball statt Maloche

In etlichen Werkshallen von Volkswagen und Audi dürften am Freitagabend die Bänder still stehen, denn die Beschäftigten müssen während des EM-Viertelfinalspiels der Deutschen nicht arbeiten. dpa

Der Partytraum

Auch der Stadionsprecher der deutschen Nationalelf sehnt sich nach dem EM-Triumph. „Ich träume nachts auch immer schon davon, in Frankfurt auf dem Römer oder in Berlin auf der Fanmeile unsere EM-Party zu moderieren. Man ist schon auch heiß darauf, die Hand am Pokal zu haben“, sagte er. dpa

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