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Nasri entschuldigt sich für EM-Eskapaden

Frankreichs umstrittener Nationalspieler Samir Nasri hat sich öffentlich für seine Eskapaden bei der EM in Polen und der Ukraine entschuldigt. „Es sind zu viele Unwahrheiten im Moment im Umlauf. (Ich hoffe), dass die Fans und vor allem die Kinder wissen, dass ich meine – für manche vielleicht schockierenden – Worte aufrichtig bereue“, twitterte der Profi von Manchester City am Mittwoch. Nasri hatte nach dem Viertelfinal-Aus gegen Spanien einen Journalisten übelst beleidigt. Zuvor war er bereits durch einen Torjubel, der sich gegen einen Reporter richtete, und einen Kabinenzoff mit Mitspieler Alou Diarra aufgefallen. Nasri droht nach Medienberichten eine Rekordsperre von bis zu zwei Jahren durch den französischen Verband. dpa

Lukaschenko beim Finale

Der international isolierte weißrussische Staatschef Alexander Lukaschenko will am 1. Juli zum Finale der Europameisterschaft nach Kiew reisen. Das teilte die weißrussische Botschaft in Kiew am Mittwoch mit. Der autoritäre Präsident hat in der EU Reiseverbot wegen der Unterdrückung Andersdenkender. Zudem steht die frühere Sowjetrepublik international in der Kritik, weil sie als letztes europäisches Land die Todesstrafe vollstreckt. Westliche Politiker lehnen Reisen in das Land aus Protest gegen den Umgang mit der inhaftierten Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko ab. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollte sich noch nicht festlegen, ob sie bei einem Finaleinzug der deutschen Mannschaft anreist.dpa

Oranje-Team vor großem Umbruch

Nach dem EM-Debakel in Polen und der Ukraine steht die niederländische Nationalmannschaft vor einem großen Umbruch. Laut niederländischen Medienberichten will Bondscoach Bert van Marwijk für den Fall, dass er seinen noch bis 2016 laufenden Vertrag erfüllen darf, unter anderem Klaas-Jan Huntelaar, Rafael van der Vaart und John Heitinga aus dem Kader werfen. Bundesliga-Torschützenkönig Huntelaar und van der Vaart hatten in Polen ihren Unmut über ihre Reservistenrolle geäußert. Heitinga soll Interna an die Presse weitergegeben haben. dpa

Eusebio wieder im Krankenhaus

Portugals Fußball-Legende Eusebio bereitet seiner Familie, seinen Freunden und Fans große Sorgen: Der 70-Jährige wurde am Mittwoch nach vier Tagen zunächst aus einer Klinik in Polen entlassen und in sein Heimatland zurückgeflogen. Sofort nach der Ankunft in Lissabon wurde der frühere Stürmer von Benfica Lissabon aber zu weiteren Untersuchungen in ein Hospital gebracht. „Sein Zustand ist normal, er wird nun hier unter Beobachtung gestellt“, sagte ein Krankenhaussprecher der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa. Eusebio war am Wochenende mit Herzproblemen in ein Krankenhaus in Posen gebracht worden. dpa

Abschied mit Riesenfahne

Als Glücksbringer beim Spiel Polen – Tschechien half sie nicht, doch beim letzten EM-Match im Ko-Gastgeberland soll eine riesige weiß-rote Fahne die Fans verabschieden. Wenn die Uefa ihr Einverständnis gibt, wird das 30 Meter breite und 52 Meter lange Banner in den polnischen Nationalfarben während der Nationalhymnen vor dem Halbfinale zwischen Deutschland und Italien über den Rängen des Warschauer Stadions wehen. Nachdem die Fahne nicht mehr zur Unterstützung der in der Vorrunde ausgeschiedenen „Weiß-Roten“ gebraucht wird, soll sie nun Abschiedsgruß und Dankeschön für die Mannschaften und Fans sein. Das Halbfinale am Donnerstag ist das letzte EM-Spiel in Polen. dpa

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