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Es geht nicht mehr, es geht nicht mehr. Bert van Marwijk will nicht mehr Hollands Trainer sein. Foto: dapd
Es geht nicht mehr, es geht nicht mehr. Bert van Marwijk will nicht mehr Hollands Trainer sein. Foto: dapdFoto: dapd

Niederlande: Bert van Marwijk tritt zurück

Bert van Marwijk hat die Konsequenzen aus dem EM-Debakel der Niederlande gezogen und seinen Rücktritt als Bondscoach erklärt. „Ich habe lange gezweifelt, aber am Ende mich doch entschieden, diesen Schritt zu gehen“, sagte van Marwijk in einer Pressemitteilung des niederländischen Fußball-Verbandes (KNVB). Der frühere Bundesliga-Trainer von Borussia Dortmund hatte seinen Vertrag Ende des vergangenen Jahres bis 2016 verlängert, war nach dem blamablen Vorrundenaus des punktlosen Vizeweltmeisters aber stark in die Kritik geraten. Bert van Marwijk hatte das Amt nach der Europameisterschaft 2008 als Nachfolger von Marco van Basten angetreten. dpa

Nasri entschuldigt sich für EM-Eskapaden

Frankreichs Nationalspieler Samir Nasri hat sich öffentlich für seine Eskapaden bei der EM in Polen und der Ukraine entschuldigt. „Es sind zu viele Unwahrheiten im Moment im Umlauf. (Ich hoffe), dass die Fans und vor allem die Kinder wissen, dass ich meine – für manche vielleicht schockierenden – Worte aufrichtig bereue“, twitterte der Profi von Manchester City am Mittwoch. Nasri hatte nach dem Viertelfinal-Aus gegen Spanien einen Journalisten übelst beleidigt. Zuvor war er bereits durch einen Torjubel, der sich gegen einen Reporter richtete, und einen Kabinenstreit mit Mitspieler Alou Diarra aufgefallen. Nasri droht nach Medienberichten eine Rekordsperre von bis zu zwei Jahren durch den französischen Verband. dpa

Lukaschenko will Finale besuchen

Der international isolierte weißrussische Staatschef Alexander Lukaschenko will am 1. Juli zum EM-Finale nach Kiew reisen. Das teilte die weißrussische Botschaft in Kiew am Mittwoch mit. Der autoritäre Präsident hat in der EU Reiseverbot wegen der Unterdrückung Andersdenkender. Zudem steht die frühere Sowjetrepublik international in der Kritik, weil sie als letztes europäisches Land die Todesstrafe vollstreckt. dpa

Eusebio wieder im Krankenhaus

Portugals Fußball-Legende Eusebio bereitet seiner Familie, seinen Freunden und Fans große Sorgen: Der 70-Jährige wurde am Mittwoch nach vier Tagen zunächst aus einer Klinik in Polen entlassen und in sein Heimatland zurückgeflogen. Sofort nach der Ankunft in Lissabon wurde der frühere Stürmer von Benfica Lissabon aber zu weiteren Untersuchungen in ein Hospital gebracht. „Sein Zustand ist normal, er wird nun hier unter Beobachtung gestellt“, sagte ein Krankenhaussprecher der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa. Eusebio war am Wochenende mit Herzproblemen in ein Krankenhaus in Posen gebracht worden. dpa

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