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DER FUSSBALL GIBT UND NIMMT.“

GIANLUIGI BUFFON

Und das sagt Philipp Köster dazu: Ein letztminütiger Gegentreffer, ein Ball, der statt ins Tor ans Kreuzeck springt – der Fußball ist voller Ungerechtigkeiten und Unwägbarkeiten. Weil der Zufall so schwer zu packen und zu beschreiben ist, werden die Zufälligkeiten des Spiels gerne einer höheren Macht zugeschrieben. Die stellen sich Spieler, Trainer, Funktionäre gerne als „Fußballgott“ vor, der rauschebärtig im Trikot der gegnerischen Mannschaft auf einer Wolke hockt und immer nur das eigene Team straft. Ist ein Spiel hingegen gut ausgegangen, war es nie der möglicherweise diesmal gut gelaunte Fußballgott, sondern stets die eigene Leistung. Fast ein Treppenwitz, dass ein gottesfürchtiger Italiener wie Nationaltorhüter Gianluigi Buffon kommen muss, um eine große Wahrheit gelassen auszusprechen: Es ist allein der Fußball, der gibt und nimmt. Gott ist tot. Sagen Nietzsche und Buffon.

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