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FLINKE BALLERFINGER

Um mehr Ruhe zu haben – und natürlich auch aus steuerlichen Gründen – zog Hamilton aus seinem britischen Heimatort Stevenage in die Schweiz. Am Genfer See hat er jetzt manchmal prompt zu viel Ruhe – sprich, auch Langeweile. Die vertreibt er sich gerne mit seinen flinken Fingern bei Computerspielen. Weil Hamilton in der Schweiz nicht so viele Freunde hat, spielt er meist online gegen seinen jüngeren Bruder Nicolas. Der leidet unter einer Lähmung und wohnt weiter bei der

Familie in England.

WIE SENNA – ZUMINDEST MIT DEM MUND

Schüchtern war Hamilton schon als Kind nicht unbedingt. Mit zehn Jahren sprach er bei einem Kart-Rennen sehr selbstbewusst McLaren-Chef Ron Dennis an und erklärte ihm: „Ich möchte später mal für Sie Formel 1 fahren.“ Die hohe Selbsteinschätzung hat er behalten. Hamilton fühlt „eine besondere Verbundenheit“ zu Ayrton Senna und glaubt, dass er mit der Rennfahrerlegende einiges gemeinsam hat: „Ich fühle mich auch immer einen Schritt voraus.“ Auch am Sonntag?

SCHNELLER DURCH GELLER

Mentale Stärke sei nicht gerade das, was Hamilton im Überfluss besitze, hieß es letztes Jahr, als der Brite den fast schon sicheren WM-Titel in den beiden letzten Rennen noch wegwarf. Damit diesmal Ähnliches nicht wieder passiert, kann der 23-Jährige auf esoterische Hilfe bauen. Löffelbieger Uri Geller, der Hamilton einmal traf und nach eigener Aussage „sofort auf gleicher Wellenlänge“ mit ihm lag, will ihm per Telefon Energie und Kraft schicken.

FASTER, PUSSYCAT

Hamiltons Herz hat schon durch einige echte oder angedichtete Affären – unter anderem mit Kylie Minogue – Schlagzeilen gemacht. Auch das eine oder andere britische Seite-3-Sternchen verkaufte postwendend seine Erlebnisse mit Hamilton an das meistbietende Boulevard-Blatt in England. Seit Mai 2008 ist es an dieser Front ruhiger gworden: Nicole Scherzinger, Sängerin bei den Pussycat Dolls, hat das Herz des McLaren-Mercedes-Piloten erobert.

AUCH ZU FUSS SCHNELL UNTERWEGS

Lewis Hamilton will immer gewinnen, ob er nun im Auto sitzt oder nicht. Davon kann Adrian Sutil berichten. Mit dem Münchner ist Hamilton seit Formel-3-Tagen gut befreundet und hat mit ihm auch schon einige Male gemeinsam die Ferien verbracht. Urlaub vom Wettbewerb war es nicht. Sutil: „Wenn man mit Lewis trainieren geht und irgendwo läuft, dann will er auch da unbedingt der Schnellste sein.“

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