Sport : NACHRICHTEN

HANDBALL

THW Kiel sieht sich entlastet

In der Manipulationsaffäre sieht sich der Deutsche Meister THW Kiel durch die Europäische Handball-Förderation (EHF) entlastet. Eine Analyse des Champions-League-Finales von 2007 gegen die SG Flensburg-Handewitt habe keine Auffälligkeiten ergeben, stellte die EHF fest. Der Verband attestierte dem Schiedsrichtergespann eine „harmonische Spielleitung“. Angeblich soll der THW Kiel den Schiedsrichtern 96 000 Euro gezahlt haben, der Verein weist diese Vorwürfe vehement zurück. dpa

SCHWIMMEN

Alshammar-Weltrekord aberkannt

Therese Alshammar (Schweden) ist nach ihrem Weltrekord über 50 Meter Schmetterling bei den internationalen australischen Meisterschaften in Sydney disqualifiziert worden. Die 31-Jährige hatte am Dienstag zwar ihre eigene Bestzeit auf 25,44 Sekunden verbessert, dabei jedoch zwei Schwimmanzüge getragen. Alshammar hat gegen ihre Disqualifikation Einspruch eingelegt. dpa

LEICHTATHLETIK

Diack weist Kritik an Weite zurück

Der Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, Lamine Diack, hat Zweifel am Weitsprung-Europarekord von Sebastian Bayer (Bremen) zurückgewiesen. „Er ist so weit gesprungen, wie es gemessen wurde“, sagte Diack. Der spanische Verbandspräsident José María Odriozola hatte behauptet, dass Bayers Weite von 8,71 Meter bei der Hallen-EM vor gut einer Woche in Turin möglicherweise von einem Kampfrichter falsch gemessen wurde. dpa

Pistorius sprintet wieder

Drei Monate nach seinem schweren Bootsunfall will der beinamputierte Sprinter Oscar Pistorius wieder bei einem Wettkampf starten. Der dreimalige Paralympics-Sieger aus Südafrika wird am 24. Mai beim Paralympics-Weltcup in Manchester über 100 und 400 Meter antreten. Bei dem Bootsunfall unweit von Johannesburg hatte sich der 22-Jährige Kopf- und Gesichtsverletzungen zugezogen. dpa

FUSSBALL

Elf Bewerbungen für WM 2018/2022

Elf Bewerber aus 13 Ländern wollen Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 werden. Wie der Weltverband Fifa mitteilte, haben Australien, England, Indonesien, Japan, Mexiko, Russland, die USA sowie die Doppelbewerber Belgien/Niederlande und Spanien/Portugal ihre Bewerbungen für beide Turniere eingereicht. Südkorea und Katar kandidieren nur für die WM 2022. dpa

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