Sport :  NACHRICHTEN 

FUSSBALL

Skandalspiel in Sachsen wiederholt

Knapp sechs Monate nach dem Skandalspiel im sächsischen Brandis ist die Bezirksstaffel-Partie zwischen Roter Stern Leipzig und dem FSV Brandis wiederholt worden. Am 24. Oktober hatten Rechtsradikale Spieler und Fans des alternativen Klubs Roter Stern auf dem Platz angegriffen und drei Personen zum Teil schwer verletzt. Das gestrige Wiederholungsspiel, Roter Stern gewann 2:0, fand unter massivem Polizeischutz auf neutralem Boden in Beucha statt. Zuvor waren rund 500 Anhänger des linken Klubs bei einer Demonstration unter dem Motto „Kein Heimspiel für Nazis“ durch Brandis gezogen. lsp

Dresdens Fans ausgeschlossen

Drittligist Dynamo Dresden kommt das Fehlverhalten der eigenen Fans erneut teuer zu stehen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte die Sachsen wegen unsportlichen Verhaltens und einem nicht ausreichenden Ordnungsdienst: Die Dresdner Fans müssen im Auswärtsspiel in Unterhaching am kommenden Dienstag draußen bleiben. dpa

Kehl steht vor dem Saison-Aus

Für Sebastian Kehl von Borussia Dortmund ist die Saison praktisch beendet. Der 30-Jährige hat sich in der Partie gegen Werder Bremen einen Faserriss im Adduktorenbereich zugezogen und fällt drei bis vier Wochen aus. Kehl hatte erst Ende Februar nach neunmonatiger Pause wegen mehrerer Leistenoperationen sein Comeback gefeiert. dpa

1860 München ins Olympiastadion?

Die Vereinsführung des TSV 1860 München beschäftigt sich mit der Rückkehr ins Münchener Olympiastadion. „Wir denken über die Alternative Olympiastadion nach“, bestätigte Vizepräsident Franz Maget. Der Umzug von der Arena in Fröttmaning, in der auch der FC Bayern spielt, ins Olympiastadion würde die Kosten für den Zweitligisten erheblich senken. In der Arena zahlt 1860 pro Jahr 5,3 Millionen Euro. Der Mietvertrag mit den Bayern läuft bis zum Jahr 2025.dpa

EISHOCKEY

WM ohne Dennis Seidenberg

Die deutsche Nationalmannschaft muss bei der Heim-Weltmeisterschaft im Mai definitiv auf Verteidiger Dennis Seidenberg verzichten. Für den NHL-Profi der Boston Bruins ist die Saison nach einer Operation am linken Handgelenk wohl beendet. Wie sein Verein am Mittwoch mitteilte, muss Seidenberg acht Wochen pausieren. dpa

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