Sport : Nächste Verletzung

Stefano Garris fehlt Alba im Spitzenspiel gegen Bonn

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Berlin (ben). Trainer Emir Mutapcic kann nicht mit Sicherheit sagen, ob es einen Spieler bei Alba Berlin gibt, der in dieser Saison noch nicht verletzt war. „Da muss ich mal Burkhardt Prigge fragen“, sagt der Bosnier, hat dann aber doch einen Vorschlag: „Vielleicht Teoman Öztürk.“ Mit dem Centerspieler liegt Mutapcic richtig, Öztürk hat tatsächlich bislang alle 21 Bundesligaspiele der Berliner absolviert. Nur Stefano Garris wäre noch ein Kandidat gewesen für die Liste der verletzungsfreien Spieler. Wenn er sich nicht am Sonntag in Hagen (116:96) den Mittelhandknochen gebrochen hätte.

„Ich habe gedacht, wir hätten dieses Pech gestoppt“, sagte Emir Mutapcic, „aber es geht weiter.“ Wie die gestrige Untersuchung ergab, muss der deutsche Nationalspieler zwar keinen Gips tragen, dennoch wird er voraussichtlich drei Wochen lang pausieren. Bereits beim Spitzenspiel der Basketball Bundesliga am Sonntag in der Max-Schmeling-Halle gegen den Tabellenführer Telekom Baskets Bonn (14.55 Uhr, live im DSF) muss Mutapcic auf seinen Flügelspieler verzichten. „Er war zuletzt gut in Form“, sagt Mutapcic, „aber die Mannschaft hat die Qualität, diese Verletzung zu verkraften.“ Gegen Bonn sollen entweder Aufbauspieler DeJuan Collins oder die beiden Small Forwards Henrik Rödl oder Vladimir Petrovic auf seine Position rücken.

Beim Versuch, den Ball zu erobern, stieß Stefano Garris am Sonntag mit dem Mittelhandknochen der rechten Hand gegen den Ellbogen eines Gegenspielers. „Er hat keine Schmerzen“, berichtet Mutapcic. Trotzdem wird Garris, der in der Bundesliga durchschnittlich 8,7 Punkte erzielte, in den nächsten Wochen nicht mit der rechten Hand trainieren können. „Er kann laufen oder mit der linken Hand dribbeln“, sagt Mutapcic. Werfen mit der rechten Hand aber ist ihm für die nächste Zeit verboten.

In den vergangenen drei Spielen hatte Alba erstmals seit langem wieder komplett spielen können. Prompt zeigte die Formkurve aufwärts. Nun muss der Klub gegen Bonn zeigen, dass man inzwischen auch Rückschläge verkraftet.

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