Sport : Nationalelf: Oliver Bierhoff braucht Sitzfleisch

Im letzten Länderspiel an historischer Stätte baut Rudi Völler auf sein zuletzt bewährtes Personal - und Oliver Bierhoff bleibt nur die Warterolle. Bei der Nominierung des 20 Spieler umfassenden Kaders der Fußball-Nationalmannschaft für das zweite Qualifikationsspiel zur WM 2002 am 7. Oktober im Londoner Wembleystadion gegen England hatte der Teamchef in Oberhausen keine Überraschung parat.

Dass Kapitän Oliver Bierhoff (AC Mailand) neben dem gesetzten Carsten Jancker von Beginn an stürmt, ist eher unwahrscheinlich, weil er in der Spielanlage Jancker zu sehr ähnelt und ihm zudem noch Spielpraxis fehlt. Die italienische Liga startet erst an diesem Wochenende. Allerdings hat Bierhoff mit seinem 2:0 in der Champions League gegen den FC Barcelona am Mittwoch ansteigende Form bewiesen. Dennoch dürfte der Mailänder, der vor vier Jahren dem DFB-Team mit seinem Golden Goal an selber Stelle den EM-Titel sicherte, auch der Wembley-Bonus nicht weiterhelfen. "Damals ist er doch auch eingewechselt worden", entfuhr es Völler, der seinen Kapitän dennoch lobt. "Ich freue mich, dass er wieder das tut, was er am besten kann: Tore schießen. Er ist eine Top-Alternative."

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