Nationalmannschaft : Comeback von Robert Huth geplatzt

Robert Huth im Pech: Bereits im Mai nominiert Jogi Löw den EM-Kader. Die letzte Chance, den Nationaltrainer vor diesem Termin von seinen Abwehrqualitäten zu überzeugen, muss der 23-jährige Huth jetzt sausen lassen.

Robert Huth
Robert Huth im Pech. -Foto: ddp

BaselDas geplante Comeback von Abwehrspieler Robert Huth in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist geplatzt. Der 23 Jahre alte Profi des FC Middlesbrough fällt für das Länderspiel am kommenden Mittwoch in Basel gegen die Schweiz wegen einer Entzündung der Gelenkkapsel am linken Fuß aus. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Ostermontag nach einer eingehenden Untersuchung des Innenverteidigers im Mannschaftsquartier in Basel mit. Huth, der von Bundestrainer Joachim Löw erstmals seit der Weltmeisterschaft 2006 wieder für ein Länderspiel nominiert worden war, wird nach DFB-Angaben umgehend nach England zurückkehren.

Für Huth bedeutet die erneute Verletzung einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um das erhoffte EM-Ticket. Denn die Partie gegen die Schweiz ist das letzte Länderspiel vor der Nominierung des 23-köpfigen EM-Kaders durch Löw am 16. Mai. Huth hatte für Deutschland sein 17. und bislang letztes Länderspiel in der WM-Vorrunde im Juni 2006 beim 3:0 gegen Ecuador bestritten. Danach wurde er durch eine langwierige Sprunggelenks-Verletzung und eine Stressfraktur am linken Fuß immer wieder zurückgeworfen. Wegen einer Fußverletzung von Abwehrchef Christoph Metzelder wollte Löw dem 23-jährigen Huth gegen die Schweizer eine neue Bewährungschance geben.

Der Bundestrainer verzichtete nach dem Ausfall von Huth am Montag zunächst auf eine Nachnominierung. In seinem nun noch 20-köpfigen Kader für die Begegnung in Basel stehen Löw in dem Bremer Per Mertesacker, dem Berliner Arne Friedrich und dem Schalker Heiko Westermann noch drei Innenverteidiger zur Verfügung. (jam/dpa)

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