Nationalmannschaft : Handballer spielen um EM-Ticket

Nach dem Ende der Bundesligasaison wird es für die deutschen Nationalspieler noch einmal ernst: In zwei englischen Wochen geht es für sie um die Qualifikation zur EM 2010.

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Nachdenklich. Heiner Brand hat einmal mehr verletzte Spieler zu beklagen. Foto: ddp

LeipzigMit zwei Siegen aus den vier bevorstehenden Partien kann der bislang in der Ausscheidung ungeschlagene WM-Fünfte schon am kommenden Samstag die Teilnahme an der EM vom 19. bis 31. Januar in Österreich perfekt machen. Denn drei Tage nach der Pflichtaufgabe am heutigen Mittwoch in Samokow gegen Bulgarien wartet am Samstag in Hamburg (18.15 Uhr/live in der ARD) Slowenien zum vorentscheidenden Duell. Anschließend sind Weißrussland am 17. Juni in Stuttgart und Israel am 21. Juni in Rishon Le Zion die Kontrahenten.

„Da kommen drei schwere Spiele auf uns zu. Es wäre überheblich zu sagen, die gewinnen wir alle drei. Bulgarien ist nicht so gut, das müssten wir packen“, sagte Bundestrainer Heiner Brand. Wie so oft muss Brand die EM-Qualifikation mit wechselndem Personal angehen. Die Rückraum-Asse Pascal Hens (Hamburg, Fersenverletzung) und Holger Glandorf (Lemgo, Handoperation) fehlen ganz. Der Lemgoer Spielmacher Michael Kraus, der wegen einer chronischen Kniegelenkentzündung sogar operiert werden soll, und der Hamburger Linksaußen Torsten Jansen werden nur gegen Slowenien auflaufen. So setzt der Bundestrainer zumindest in Samokow wieder auf junge Spieler wie den Debütanten Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen) oder Manuel Späth (Göppingen) und Steffen Weinhold (Nordhorn).

Nach vier Siegen in vier Spielen führt die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes die Gruppe 5 mit 8:0 Punkten vor Slowenien und Weißrussland (je 6:2 Punkte) an. Die ersten beiden Mannschaften qualifizieren sich für die EM. (dpa)

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