Nationalmannschaft : Löw nominiert Manuel Friedrich

Bei der Nominierung für sein erstes Spiel als Cheftrainer hat Joachim Löw nicht für Überraschungen gesorgt. Lediglich Manuel Friedrich stößt zu dem bewährten WM-Kader. Verletzungsbedingt fehlen Huth und der Neu-Bremer Mertesacker.

Frankfurt/Main - In seinem ersten Spiel als Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vertraut Joachim Löw den WM-erprobten Spielern. Der am Donnerstag vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) veröffentlichte 21-köpfige Kader für das Testspiel am Mittwoch in Gelsenkirchen gegen Schweden besteht fast ausschließlich aus den Spielern, die bereits dabei waren, als Schweden vor knapp sieben Wochen im WM-Achtelfinale mit 2:0 bezwungen wurde. Einzig Verteidiger Manuel Friedrich von Bundesligist FSV Mainz 05 rückte neu ins Aufgebot.

Der 26-Jährige, der zum erweiterten WM-Kader zählte, profitiert von den verletzungsbedingten Ausfällen der Innenverteidiger Per Mertesacker und Robert Huth. «Die personelle Situation bietet die Möglichkeit, dass Manuel Friedrich eine neue Chance erhält», begründete Löw die Nominierung. Der Mainzer habe nur knapp die WM-Teilnahme verpasst und zähle für die EM-Qualifikation wieder zu den Kandidaten die im Blickfeld stünden, ergänzte der Bundestrainer.

Außer Mertesacker und Huth fehlt aus dem WM-Kader noch Torwart Oliver Kahn, der im Anschluss an die Partie um Platz drei gegen Portugal (3:1) seinen Rücktritt aus der Nationalelf erklärt hatte. (tso/ddp)

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