Nationalmannschaft : Zwanziger: Keine Ermittlungen im Ausrüsterstreit

Dem DFB droht nach der Wahl von Adidas als altem und neuen Nationalmannschafts-Ausrüster keine Klage von Seiten der DFL. DFB-Chef Zwanziger und Liga-Präsident Rauball hätten die Angelegenheit in einem Vieraugen-Gespräch geklärt, hieß es.

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Adidas bleibt: Nicht jeder ist zufrieden mit der Fortsetzung des Ausrüstervertrags. -Foto: ddp

Frankfurt/MainDer Deutsche Fußball-Bund (DFB) muss keine juristischen Folgen wegen der Verlängerung des Ausrüstervertrages mit dem fränkischen Sportartikelhersteller Adidas befürchten. "Ich habe heute ein Informationsgespräch mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt geführt. Es wird keine Ermittlungen geben", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Der DFB hatte den Vertrag mit Adidas Anfang der Woche mit einem Finanzvolumen von etwa 200 Millionen Euro bis 2018 verlängert und dafür eine 500-Millionen-Offerte von Nike ausgeschlagen.

Der Ligaverband hatte heftige Kritik an der Vertragsverlängerung geübt. Zwanziger sah sich dem Vorwurf ausgesetzt, dass der DFB viel Geld eingebüßt habe. "Ich war überzeugt, dass man vor dem Hintergrund der unglücklichen Diskussion Schritte hätte einleiten können", sagte Zwanziger. Diese Befürchtung sei nun ausgeräumt. Bereits am Donnerstag hatte Zwanziger in einem Vieraugen-Gespräch mit Liga-Präsident Reinhard Rauball die Differenzen zwischen den beiden Fußball-Dachorganisationen ausgeräumt. Rauball hatte zuvor die Entscheidung für Adidas scharf kritisiert. (mit dpa)

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