NBA : Nowitzki aus dem Tritt

Die Dallas haben die zweite Niederlage in Serie eingefahren: Das Team um Dirk Nowitzki verlor in Detroit mit 67:90. Der Würzburger NBA-Star kam dabei nur auf eine äußerst dürftige Wurfquote.

DetroitDirk Nowitzki und die Dallas Mavericks sind in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA aus dem Tritt gekommen. Die Texaner kassierten Sonntag (Ortszeit) bei den Detroit Pistons eine deutliche 67:90-Niederlage. Zwei Tage zuvor waren die Mavericks bereits im Spitzenspiel gegen NBA-Primus Boston Celtics mit 90:96 gestrauchelt.

Dallas ging damit zum ersten Mal seit dem 26./27. Dezember wieder zweimal nacheinander als Verlierer vom Parkett. Nach seinen 31 Punkten in Boston enttäuschte Kapitän Nowitzki auch bei den Pistons mit nur 15 Zählern. Der 29-Jährige holte aber immerhin zehn Rebounds. Insgesamt war es die schwächste Offensivleistung der "Mavs" in dieser Saison.

Erneut fiel auch Nowitzkis Wurfbilanz mager aus. Nur drei seiner 23 Versuche aus dem Feld landeten im gegnerischen Korb. Dreier: Fehlanzeige. Die restlichen neun Punkte erzielte der deutsche Nationalspieler von der Freiwurflinie. Ebenso wie Nowitzki schlugen auch für Josh Howard 15 Punkte zu Buche - sie waren damit bezeichnenderweise die beiden erfolgreichsten Dallas-Profis.

Vor 22.076 Zuschauern im "Palace of Auburn Hills" traf Rasheed Wallace von den Pistons von allen Profis am besten. Detroit landete bereits den fünften Sieg in Serie. Dallas verpasste es indes, mit Südwest-Gruppenspitzenreiter New Orleans Hornets (32 Siege/14 Niederlagen) gleichzuziehen und verbucht nunmehr als Zweiter 31 Siege und 15 Niederlagen.

"Der Ball muss besser laufen. Wir müssen mehr zum Korb ziehen und dort unsere Chance suchen", sagte Coach Avery Johnson nach dem Offensiv-Debakel. In drei Vierteln kamen die Gäste jeweils nicht einmal über 20 Punkte hinaus. Nach dem 14:20 aus Dallas-Sicht im ersten Abschnitt konnten sie den folgenden zumindest ausgeglichen gestalten (24:24). Tiefpunkt war das dritte Viertel mit nur 13 Punkten. Damit war die Entscheidung gegen Nowitzki & Co gefallen. (jam/dpa)

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