NBA : Überragender Nowitzki führt Dallas zum Sieg

Galavorstellung von Dirk Nowitzki: Der Würzburger Basketballstar sichert seinen "Mavs" die Tabellenführung. Doch die NBA-Schlagzeilen dominiert inzwischen ein spektakulärer Wechsel.

Nowitzki
Glänzt vor heimischem Publikum: Dallas-Star Dirk Nowitzki. -Foto: dpa

Dallas/PhoenixDie Dallas Mavericks behaupten ihre Spitzenposition in der Southwest Division der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Nowitzki erzielt beim 107:96-Erfolg gegen die Milwaukee Bucks in der vergangenen Nacht 29 Punkte und ist damit bester Werfer seines Teams. Nowitzki steuert zudem 10 Rebounds und 12 Assists zum Erfolg bei - damit feiert er ein seltenes "Triple Double", erzielt also in den drei wichtigsten Spielstatistiken zweistellige Werte.

Vor mehr als 20.000 Zuschauern im American Airlines Center von Dallas ist nur Bucks-Guard Mo Williams mit 36 Punkten noch treffsicherer als der deutsche Superstar. Nowitzkis "Mavs" haben nun 33 Siege und 15 Niederlagen auf ihrem Konto.

Shaq geht zu den Phoenix Suns

Spektakulärer Wechsel: Center-Legende Shaquille O'Neal hat keine Lust mehr auf die Pleitenserie der Miami Heat. Der 35 Jahre alte Star kehrt dem derzeit schlechtesten Team der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA den Rücken und wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Phoenix Suns. Im Gegenzug wechseln Shawn Marion und Marcus Banks nach Miami. "Wir sind begeistert, einen solchen Spieler wie Shaq verpflichten zu können. Er wird unser Team auf jeden Fall besser machen", jubelt Steve Kerr, General Manager der Suns.

O'Neal gewann in seiner Karriere drei NBA-Titel mit den Los Angeles Lakers (2000, 2001, 2002) und führte 2006 die Miami Heat zur Meisterschaft. Im Finale setzte sich Miami damals gegen Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks mit 4:2 durch, nachdem die "Mavs" bereits 2:0 geführt hatten. Nach dem Titelgewinn vor zwei Jahren ging es für das Team aus Florida aber steil bergab. In der vergangenen Saison war für das Starensemble von Trainer Pat Riley bereits in der ersten Playoff-Runde Schluss. In der laufenden Spielzeit sind die Heat völlig von der Rolle und haben bereits jetzt keine Chance mehr, die Playoffs zu erreichen.

Auch O'Neal hat seinen Schrecken unter den Körben längst verloren: In der aktuellen Saison kommt er bislang lediglich auf einen Schnitt von 14,2 Punkten und 7,8 Rebounds. Sein Karriereschnitt liegt dagegen bei 25,6 Punkten und 11,5 Rebounds. Wenig überraschend ist es deshalb, dass O'Neal auch nicht beim All-Star-Game am 17. Februar in New Orleans dabei sein wird. In Phoenix will der 2,16 Meter große Koloss aber noch einmal um den Titel mitspielen. Die Suns sind derzeit das drittbeste Team der Liga und als Spitzenreiter der Pacific Division ein heißer Anwärter auf die Meisterschaft. (jam/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben