Sport : Netzer: Keine Demontage für Reinhardt

Hamburg - Günter Netzer sieht in dem an ihn gerichteten Angebot, als sportlicher Berater beim Hamburger SV zu arbeiten, keinen Autoritätsverlust für den HSV-Sportchef Bastian Reinhardt. „Herr Hoffmann hat seinen Sportchef dadurch nicht demontiert. Er hat einen guten und legitimen Versuch unternommen, jemanden auf irgendeine Art und Weise für den HSV tätig werden zu lassen, der sich im Fußballgeschäft auskennt und außerdem eine HSV-Vergangenheit hat“, sagte Netzer am Freitag im Interview mit der Online-Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt“. Die Tätigkeit sei auch nie in hauptamtlicher Funktion geplant gewesen.

HAMBURGER SV]Der HSV-Vorsitzende Bernd Hoffmann soll sich mit Netzer, der 13 Jahre als Fußball-Experte in der ARD tätig war, mehrfach getroffen und ihn um die Übernahme der Aufgabe gebeten haben./HAMBURGER SV]HAMBURGER SV] Am Donnerstag hatte Netzer das Angebot öffentlich abgelehnt, da die Tätigkeit „nicht in meine Lebensplanung“ passe/HAMBURGER SV].

„Hoffmann sieht mich als einen Mann, der beim HSV gute Arbeit geleistet hat und in der Stadt Ansehen genießt. Dass er versucht, einen solchen Mann für seinen Klub zu gewinnen, ist hoch professionell und ehrt mich in gewisser Weise. Er hat seine Aufgabe zu hundert Prozent erfüllt“, sagte Netzer nun gegenüber der „Welt“. Von 1978 bis 1986 war Netzer als HSV-Manager tätig. In dieser Zeit gewann die Mannschaft drei deutsche Meistertitel und den Europapokal der LandesmeisterHAMBURGER SV]. Reinhardt war zu Beginn der Saison überraschend Dietmar Beiersdorfer nachgefolgt. dpa

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