Sport : Neu und erfolglos

Kölns Trainer Marcel Koller verliert 0:1 gegen den HSV

Erik Eggers

Köln. Die einheimischen Fans unter den 38 600 in Köln-Müngersdorf begrüßten Lukas Podolski wie einen Messias, ein wahrer Jubelsturm brauste auf ihn herab. Der 18-Jährige A-Junior des 1. FC Köln sollte bei seinem Debüt in der Fußball-Bundesliga gegen den Hamburger SV die Probleme in der Offensive des Aufsteigers lösen. Aber am Ende fehlte auch der engagiert spielenden Nachwuchshoffnung etwas Glück beim Abschluss. So verbleibt der 1. FC Köln nach der 0:1-Niederlage auf dem letzten Tabellenplatz – mit bereits vier Punkten Rückstand auf den rettenden Rang 15.

„Das war sicherlich kein Topspiel“, sagte Gästetrainer Klaus Toppmöller nach dem ersten HSV-Auswärtssieg seit Dezember 2002, und diese Analyse war noch untertrieben. Eine einzige Chance genügte dem HSV, um das Spiel zu entscheiden. Sergej Barbarez umkurvte in der 41. Minute den schwachen Cichon, und nach einem gelungenem Doppelpass mit Beinlich schoss er aus spitzem Winkel über den herausstürmenden Wessels ins Kölner Gehäuse. Diesem Rückstand rannten die Kölner dann nach der Pause ziemlich hilflos hinterher. Die größte Chance bot sich Lottner, doch der Volleyschuss des Kölner Kapitäns senkte sich auf das Tor.

Immerhin sah Marcel Koller bei seiner Heimpremiere als Trainer in Köln einen kleinen Lichtblick: „Wir standen diesmal in der Defensive schon besser.“

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