Neue Nummer eins : Union holt Torwart Daniel Haas

Unions Trainer Uwe Neuhaus möchte auf der Torhüterposition seines Klubs "eine deutliche Weiterentwicklung" sehen. Deshalb kommt zur neuen Saison Daniel Haas aus Hoffenheim. Ein anderer Torwart erhält dafür die Freigabe.

von
Daniel Haas, Unions neue Nummer eins.
Daniel Haas, Unions neue Nummer eins.Foto: dapd

Berlin - Ein Geheimnis ist es ja nicht mehr. Der 1. FC Union will zur kommenden Saison ganz vorne mitspielen in der Zweiten Liga. Und nach Möglichkeit in die Bundesliga aufsteigen. Mit dabei helfen soll in Zukunft Daniel Haas. Der Torhüter wechselt von der TSG Hoffenheim nach Berlin-Köpenick und ist neben dem rechten Außenverteidiger Björn Kopplin vom VfL Bochum der zweite feststehende Neuzugang.

„Wir haben Daniel Haas länger beobachtet. Ich möchte auch auf der Torhüterposition in der nächsten Saison eine deutliche Weiterentwicklung sehen und bin überzeugt davon, dass er der richtige Mann dafür ist“, sagte Uwe Neuhaus. Unions Trainer legt sich schon jetzt auf eine Rollenverteilung im Tor fest. „Wir holen ihn als Nummer eins“, so Neuhaus über Haas. Der hatte während seiner sieben Jahre in Hoffenheim insgesamt 35 Erst- und 17 Zweitligaspiele bestritten, kam aber die meiste Zeit nicht an den Stammtorhütern Timo Hildebrand (2009-2010) undTom Starke (2010-2012) vorbei.

Bei Union soll sich das jetzt ändern. Für Haas wird der langjährige Stammtorwart Jan Glinker in Zukunft auf der Bank Platz nehmen müssen. In den vergangenen zwei Spielzeiten hatte sich Glinker mit Marcel Höttecke ein Duell im Tor der Berliner geliefert, welches er am Ende für sich entscheiden konnte. Wirklich überzeugt kann Neuhaus zuletzt aber nicht mehr von den Fähigkeiten des Torhüters gewesen sein, auch wenn Glinker seinen Vertrag unlängst erst bis 2014 verlängerte. Höttecke wurde dagegen die Freigabe erteilt. Er kann in der Sommerpause ablösefrei wechseln.

Haas und Kopplin sollen in Zukunft die anfällige Defensive beim 1. FC Union stabilisieren. 58 Gegentore hatten die Berliner in der abgelaufenen Saison bekommen. Viel zu viele, um ganz oben mitspielen zu können. sst

Autor

1 Kommentar

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben