• Neuer Trainer in Kaiserslautern: Krassimir Balakow beerbt wohl Marco Kurz beim FCK

Neuer Trainer in Kaiserslautern : Krassimir Balakow beerbt wohl Marco Kurz beim FCK

Zwei Tage nach der Entlassung von Trainer Marco Kurz hat der 1. FC Kaiserslautern anscheinend schon einen Nachfolger parat. Der ehemalige Bundesliga-Spieler Krassimir Balakow steht kurz vor der Unterschrift bei den abstiegsbedrohten Pfälzern.

Bald neuer FCK-Trainer: Krassimir Balakow Foto: dpa
Bald neuer FCK-Trainer: Krassimir BalakowFoto: dpa

Bundesliga,1. FC Kaiserslautern,Marco Kurz, Krassimir BalakowKrassimir Balakow wird nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa neuer Trainer beim Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern. Der ehemalige bulgarische Mittelfeldstar ist derzeit bei Hajduk Split unter Vertrag und soll beim kroatischen Erstligisten am heutigen Mittwochabend gegen Rijeka noch auf der Bank sitzen. „Wir werden Namen weder bestätigen noch dementieren“, sagte FCK-Pressesprecher Christian Gruber. Zuvor hatten unter anderem die „Bild“-Zeitung und zdfsport.de über eine Verpflichtung Balakows berichtet. Der seit 16 Spielen sieglos Club hatte am Montag Chefcoach Marco Kurz beurlaubt. Nach der Beurlaubung von Kurz werden die Lauterer derzeit von Co-Trainer Oliver Schäfer und Torwart-Trainer Gerry Ehrmann betreut.

Der FCK hat am Samstag (15.30 Uhr) ein „Endspiel“ (Kapitän Christian Tiffert) beim SC Freiburg, der bereits fünf Punkte vor den Pfälzern auf dem Relegationsplatz steht. Für Vorstandschef Stefan Kuntz ist der Trainerwechsel die „letzte Patrone“ im Existenzkampf des viermaligen deutschen Meisters, dem der dritte Abstieg nach 1996 und 2006 droht. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung kann Balakow für eine festgeschriebene Ablöse unter einer Million Euro aus seinem bis 2013 laufenden Vertrag in Kroatien ausscheiden. Split wollte den Abgang seines Trainers nicht bestätigen. „Herr Balakow denkt im Moment nur an das Spiel heute Abend gegen Rijeka“, sagte Hajduk-Sprecher Ante Bilic der Nachrichtenagentur dpa. Balakow, der zwischen 1995 und 2003 236 Erstliga-Spiele für den VfB Stuttgart bestritt, war zuletzt auch bei Hertha BSC als Nachfolger von Michael Skibbe im Gespräch.

In Split ist der frühere Mittelfeldstar offenbar nicht mehr umstritten. Die Zeitung „Vecernji List“ schreibt in ihrer Internetausgabe: „Er muss einen Sieg mit seinem Team anstreben. Jedes andere Ergebnis würde seine Position im Verein erschüttern. Die Fans lieben ihn, aber wenn man berücksichtigt, wie viel Hajduk ihm bezahlt, stehen seine Aktien nicht so gut.“ Split liegt in der ersten kroatischen Liga als Tabellenzweiter 13 Punkte hinter Titelverteidiger Dinamo Zagreb.(dpa)

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