NFL : Peterson muss nicht ins Gefängnis

Football-Profi Adrian Peterson muss nicht wegen Kindesmisshandlung ins Gefängnis. Der Runningback-Star der Minnesota Vikings aus der NFL einigte sich am Dienstag (Ortszeit) laut Medienberichten mit der Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Texas darauf, nicht gegen die Anklage anzugehen, die ihm rücksichtslose Körperverletzung vorwirft.

Aufgrund dieser Übereinkunft entgeht der 29-Jährige einer Haftstrafe. Peterson muss die Gerichtskosten in Höhe von 4000 Dollar zahlen, ein Erziehungstraining für Eltern absolvieren sowie 80 Stunden gemeinnützige Arbeit verrichten. Die Strafe ist für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

Peterson war angeklagt, im Mai seinen vier Jahre alten Sohn bei sogenannten Disziplinierungs-Maßnahmen verletzt zu haben. Unter anderem hatte Peterson das Kind mit einem Zweig geschlagen und sein Vorgehen damit verteidigt, dass er ebenfalls so erzogen worden sei. Nach Bekanntwerden des Falles im September wurde der ehemals wertvollste Spieler der Liga (MVP) umgehend von NFL-Commissioner Roger Goodell bis auf Weiteres gesperrt. Noch ist unklar, ob Goodell die Sanktion umgehend aufhebt und Peterson somit wieder für die Vikings spielen könnte. Die NFL teilte in einem Statement mit, sie werde die Angelegenheit prüfen, einen Zeitplan gebe es nicht. (dpa)

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