NHL : Draisaitl mit Edmonton aus den Play-offs ausgeschieden

Nach der knappen 1:2-Niederlage in Anaheim sind die NHL-Play-offs für Leon Draisaitl vorbei. Der beste deutsche Eishockey-Spieler könnte die Nationalmannschaft nun bei der WM in Köln verstärken.

Leon Draisaitl (links) ist mit den Edmonton Oilers aus den Play-offs ausgeschieden.
Leon Draisaitl (links) ist mit den Edmonton Oilers aus den Play-offs ausgeschieden.Foto: Harry How/Getty Images/AFP

Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers das Playoff-Halbfinale der nordamerikanischen Profiliga NHL verpasst. Die Mannschaft des Ausnahmespielers verlor am Mittwoch (Ortszeit) das entscheidende siebte Spiel bei den Anaheim Ducks ohne Korbinian Holzer mit 1:2 (1:0, 0:1, 0:1) und auch die „Best-of-Seven“-Serie mit 3:4. 

Für die Oilers traf Drake Caggiula bereits nach vier Minuten. Andrew Cogliano glich für die vor allem im Mitteldrittel überlegenen Gastgeber in der 29. Minute zum 1:1 aus. Nick Ritchie (44.) schoss die Ducks zum Sieg. Anaheim trifft ab Freitag (Ortszeit) auf die Nashville Predators. Für Draisaitl endeten dagegen seine ersten NHL-Playoffs. Der Kölner dürfte demnächst bei der Heim-WM die deutsche Nationalmannschaft verstärken. „Wir werden das nach den letzten Spielen der zweite Play-off-Runde dort entscheiden. Die Spieler, die frei werden, brauchen auch ein paar Tage, bis sie hier sind. Es muss natürlich auch Sinn machen“, hatte Bundestrainer Marco Sturm vor dem entscheidenden siebten Spiel der Oilers gesagt.

Tom Kühnhackl hat mit den Pittsburgh Penguins das Playoff-Halbfinale erreicht. Der nicht eingesetzte Landshuter gewann mit seinem Team am Mittwoch (Ortszeit) das siebte Match bei den Washington Capitals mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) und die Serie mit 4:3. Ab Samstag (Ortszeit) kämpfte der amtierende Champion gegen die Ottawa Senators um den Einzug ins Stanley-Cup-Finale.

Bryan Rust (29. Minute) und Patric Hornqvist (45.) trafen für den Titelverteidiger. Torhüter Marc-André Fleury überragte auf Seiten der Penguins mit 29 Paraden. „Er war unglaublich“, schwärmte Pittsburghs Superstar Sidney Crosby über den Goalie. Während Kühnhackl die Chance auf seinen zweiten Stanley-Cup-Gewinn hat, könnte Capitals-Ersatztorhüter Philipp Grubauer mit Draisaitl zur Heim-WM nach Köln reisen. (dpa)

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