Sport : Noch ein DEL-Trainer entlassen

Krefeld trennt sich vom Italo-Kanadier Simioni

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Berlin Die Saison in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist erst wenige Wochen alt und doch ist sie für zwei Trainer schon vorbei. Acht Tage nach der Entlassung von Michael Komma bei der Düsseldorfer EG hatte Mario Simioni bei den Krefeld Pinguinen am Dienstag seinen letzten Arbeitstag: 1:7 verloren die Pinguine gegen die DEG. „Danach war dieser Schritt unausweichlich“, sagte Krefelds Geschäftsführer Wolfgang Schäfer.

Der Tabellenzwölfte wird nun vorerst vom Sportlichen Leiter Franz Fritzmeier trainiert, als Nachfolger des Italo-Kanadiers Simioni wird Bill Stewart gehandelt. Stewart war bis zum Frühjahr Trainer in Krefeld, er erschien am Dienstag auch in der Rheinlandhalle. Angeblich aber aus privaten Gründen. „Ich mache Urlaub hier, in Kanada ist es zu langweilig. Da wird ja kein Eishockey gespielt“, sagte der Kanadier. Urlaub dürfen nun seine Kollegen Komma und Simioni machen, und es scheint so, als würden sie nicht die letzten Trainer sein, die das Saisonende nicht erleben. So steht Hannovers Trainer Gunnar Leidborg nach dem 1:4 gegen die Berliner Eisbären in der Kritik.

In Düsseldorf und Krefeld ist die Hektik nach verpatztem Saisonstart groß. Die Pinguine ziehen im Dezember in ihre neue Großarena um, in Düsseldorf wird ein Stadion für 12000 Zuschauer gebaut. Da fürchten beide Klubs den Abstieg in die Zweite Liga. „Drohender Abstieg gibt eben keine Planungssicherheit“, sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Aber schließlich hätten ja die Klubs es so gewollt, dass in der DEL – im Gegensatz zu den Anfangsjahren der Liga – ein Absteiger ausgespielt wird, sagt Tripcke. cv

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