Sport : Nowitzki,als zweiter Deutscher nach Schrempf, zum großen Spektakel eingeladen

Dirk Nowitzki winkt die erste Trophäe seiner Karriere in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Der ehemalige Würzburger wird vor dem 49. Allstar-Game West gegen Ost am kommenden Wochenende in Oakland als heißer Aspirant auf die Auszeichnung als "Most Improved Player" der Saison gehandelt. Bei dem Spektakel wird der 2,10 Meter große Spieler der Dallas Mavericks, als zweiter deutscher Korbjäger nach Detlef Schrempf zu dieser alljährlichen Veranstaltung eingeladen, zumindest im Rookiespiel dabei sein. "Das wird ein tolles Erlebnis. Ich freue mich riesig", sagte Nowitzki.

Die besten acht Rookies des Jahres 2000 treffen auf die besten Acht des Jahres 1999. Damit noch nicht genug. Die Treffsicherheit des deutschen Nationalspielers (17 Punkte im Schnitt) wurde mit der Nominierung für den Dreipunkte-Wettbewerb belohnt. Trotz Gegner wie Allen Iverson (Philadelphia 76ers), Jeff Hornacek (Utah Jazz) oder Terry Porter (San Antonio Spurs) räumt ihm Steve Nash, Teamkollege und Freund in Dallas, gute Chancen ein: "Er ist für mich ein Werfer der Weltklasse." Die junge Generation soll der kriselnden NBA zum alten Image verhelfen, denn nach dem Rücktritt von Michael Jordan im vergangenen Jahr verzeichnete die Liga sinkende Zuschauerzahlen und Einschaltquoten. Deshalb kommt den Verantwortlichen das Highlight, das im vergangenen Jahr wegen des Spielerstreiks ausgefallen war, gerade recht.

Hackl bringt Müller

um den Gesamtsieg

Oberhof (sid). Ausgerechnet der dreimalige Olympiasieger Georg Hackl hat Welt- und Europameister Jens Müller das Triple vermasselt. Hackl sicherte sich beim Weltcup-Finale der Rodler in Oberhof seinen ersten Saisonsieg vor Müller und verhalf damit dem diesmal nur fünftplatzierten Italiener Armin Zöggeler zum Gewinn des mit 6000 Mark dotierten Gesamtweltcups.

Zöggeler, der fünf von sieben Saison-Weltcups gewann, rettete am Ende in der Gesamtwertung mit 589 Zählern vier Punkte Vorsprung auf den Oberhofer Müller (585), der noch nie in seiner Karriere Weltcup-Gesamtsieger war. Hackl (445) belegte am Ende in dieser Wertung Platz drei.

"Ich habe schon ein schlechtes Gewissen. Schließlich bin ich schuld daran, dass Jens den Hattrick verpasst hat. Das tut mir leid. Aber für mich persönlich war es ein wunderbarer Abschluss der Saison", erklärte Hackl nach den beiden Läufen auf der Bahn am Thüringer Rennsteig. "Immerhin habe ich den Weltmeister auf seiner Hausbahn geschlagen, und das ist schon ein ganz gutes Gefühl." Müller zeigte sich als fairer Verlierer. "Zöggeler hat fünf von sieben Rennen gewonnen, er hat den Gesamtsieg verdient."

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