Nürnberg - Freiburg 1:1 : Für beide zu wenig

Vier Tage nach ihrem erstmaligen Einzug ins Pokal-Halbfinale kamen die Freiburger beim 1. FC Nürnberg nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und verpassten so den Sprung auf Platz vier.

Der 1. FC Nürnberg ging durch einen verwandelten Elfmeter von Timmy Simons (m.) in der ersten Hälfte in Führung. Doch der SC Freiburg glich in der 83. Minute noch zum 1:1-Endstand aus.
Der 1. FC Nürnberg ging durch einen verwandelten Elfmeter von Timmy Simons (m.) in der ersten Hälfte in Führung. Doch der SC...Foto: dpa

Nürnberg - Punkt gerettet, Chancen gewahrt: Das Überraschungsteam des SC Freiburg hat in Pokal und Bundesliga weiter zwei Chancen auf das internationale Fußball-Geschäft. Vier Tage nach dem erstmaligen Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals verpassten die Freiburger am Samstag mit dem 1:1 (0:1) beim 1. FC Nürnberg zwar den Sprung auf Platz vier. Nach einem mehr als fraglichen Handelfmeter von Timmy Simons rettete Jonathan Schmid den Gästen aber immerhin noch einen wichtigen Punkt. „Wir haben uns den Punkt redlich verdient“, sagte der Freiburger Trainer Christian Streich, und reagiert auf den Handelfmeter-Pfiff von Schiedsrichter Felix Zwayer milde: „Es ist einfach schwierig für die Schiedsrichter.“ Nürnbergs Coach Michael Wiesinger bezeichnete die Szene mit einem diplomatischen Augenzwinkern als „diskussionswürdig“.

Freiburg begann besser. Die Nürnberger freundeten sich erst nach einer Viertelstunde mit der Partie an. Hiroshi Kiyotake leitete mit einem Freistoß die bis dahin beste Chance des Spiels ein. Doch Balitsch, der für den Gelb-gesperrten Timothy Chandler auf der rechten Abwehrseite agierte, konnte per Kopf nicht treffen. Nach einem erneuten Freistoß von Kiyotake flog der Ball Cedrick Makiadi an den Unterarm, Schiedsrichter Zwayer entschied auf Handelfmeter. Nun war das Gäste-Team aufgeschreckt, und wurde aktiver. Freiburg drückte auf das Tempo – und kam gegen viel zu defensiv spielende Franken fast im Minutentakt zu Chancen. Erst gegen Ende des Spiels aber konnte Freiburgs Jonathan Schmid einen Abpraller nutzen. dpa

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