Nürnberg - Hamburg 1:1 : Der Club bleibt erstklassig

Durch das 1:1 gegen Hamburg sichert sich der 1. FC Nürnberg endgültig den Klassenerhalt. Der HSV muss theoretisch noch zittern. Sicher abgestiegen ist nur der FCK.

Zwei Entscheidungen im Abstiegskampf: Der 1. FC Nürnberg kann seit Samstagnachmittag den Klassenerhalt feiern. Daniel Didavi sei Dank. Der Mittelfeldspieler erzielte in der 64. Minute den Treffer zum 1:1 (0:0)-Endstand gegen den Hamburger SV. Zuvor hatte Heung-Min Son für den HSV getroffen (59.). Mit 39 Punkten kann Nürnberg jetzt nicht mehr von den letzten drei Teams der Tabelle eingeholt werden. Der HSV verpasste es, zum ersten Mal in dieser Saison zweimal hintereinander zu gewinnen und muss noch theoretisch zittern. Sicher ist hingegen der dritte Abstieg des 1. FC Kaiserslauterns, ausgerechnet an dem Spieltag, an dem die Pfälzer den ersten Sieg nach 21 sieglosen Versuchen mit dem 2:1 in Berlin errungen haben.

Vor 45.873 Zuschauern begann Nürnberg zwar mit viel Ballbesitz, räumte den Gästen aber mit zahlreichen Fehlpässen immer wieder Konterchancen ein. Nach einer Viertelstunde setzte der HSV erste Akzente. Heung-Min Song, der erneut für Mladen Petric spielte, verpasste allerdings eine Riesenchance, als er nach unfreiwilliger Vorlage von Philipp Wollscheid links am Tor vorbeischoss (13.). Auf der Gegenseite erspielte sich Daniel Didavi in der 22. Minute mit einem Dribbling die erste gute Möglichkeit, doch auch er verfehlte das Tor knapp. HSV-Trainer Thorsten Fink musste wenig später Torwart Jaroslav Drobny nach einem Zusammenstoß mit Tomas Pekhart auswechseln.

Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte gingen die Teams ohne Tore in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel startete Nürnberg dann mit mehr Elan. Wollscheid prüfte Neuhaus, der für Drobny gekommen war, mit einem Schuss aus 35 Metern. Danach ließen die Franken den HSV kommen. Marcell Jansen flankte in den Strafraum, Nürnberg bekam den Ball nicht raus, Son behielt den Überblick und netzte zur Führung ein. Die Antwort des FCN ließ nicht lange auf sich warten. Mit seinem siebten Treffer aus den letzten acht Partien nutzte Didavi einen dicken Schnitzer von Jeffrey Bruma, der eine Flanke von Timmy Simons unterlief. Didavi hatte Zeit, den Ball zu stoppen und schob überlegt zum 1:1 ins rechte Eck ein. (Tsp/dapd)

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