Sport : Null Toleranz gegenüber Doping

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Paris Unmittelbar vor Beginn der Tour hat der Organisator des Rennens, Patrice Clerc, die Fahrer vor der Einnahme unerlaubter Stärkungsmittel gewarnt. Die Teams müssten begreifen, „dass der Krieg erklärt ist und dass es keine Toleranz in der Dopingfrage mehr gibt“, sagte Clerc der Zeitung „Le Parisien“.

„Wenn man in den Krieg zieht, sind alle Mittel zum Sieg gut“, sagte Clerc. „Wie man sieht, reichen die immer zahlreicheren und effizienteren Dopingkontrollen nicht aus, um die Schummler insbesondere außerhalb der Rennen zu überführen. Die eher zur Polizei und Justiz gehörenden Mittel wie Abhörmaßnahmen, Durchsuchungen beim Zoll oder bei den Teams können wirkungsvoll sein.“ In diesem Jahr würden Bluttests eingeführt, die auch ohne Dopingnachweis einen Ausschluss von Rennfahrern ermöglichten: „Jeder hat sein natürliches Blutprofil. Wenn man anormale Abweichungen feststellt, können die Institutionen einen Fahrer vom Start fern halten, ohne dass der Beweis für einen Dopingfall erbracht wurde.“ dpa

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