Sport : Null Tore im Schneetreiben

Werder Bremen – Braunschweig 0:0.

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Bremen - Mit einer Nullnummer im Schneetreiben rutscht Werder Bremen immer bedrohlicher an die Abstiegsränge heran. Nach den Erfolgen der Konkurrenz kamen die Hanseaten am Sonntag zum Rückrundenauftakt beim 0:0 gegen Eintracht Braunschweig nur zu einem Punkt. Dem Schlusslicht der Fußball-Bundesliga half der gewonnene Zähler im Nord-Duell aber auch nur wenig: Denn die Eintracht verlor mit dem Remis vor 41 040 Zuschauern den Anschluss zu den rettenden Rängen.

Nur zu Beginn der zweiten Halbzeit gaben die Hausherren im Schneetreiben so richtig Gas: Philipp Bargfredes Distanzschuss knallte an den Pfosten, bei Santiago Garcias Aktion rette der Braunschweiger Omar Elabdellaoui auf der Linie. Als Eljero Elia das 1:0 erzielte, gab Schiedsrichter Felix Brych den Treffer fälschlicherweise wegen Abseits nicht.

Werder musste sogar froh sein, nicht vor der Pause das 0:1 kassiert zu haben. Das Team von Robin Dutt bekam die offene, aber eher mittelmäßige Partie nicht unter Kontrolle, und die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht versteckte sich nicht. Bei den gefährlichen Gegenstößen des Aufsteigers wackelte die Abwehr der Hanseaten ein ums andere Mal.

Allein der Norweger Havard Nielsen, im Winter von Salzburg ausgeliehen, hatte vor der Pause gleich drei Chancen, die beste, als er Bremens Schlussmann Raphael Wolf aus fünf Metern direkt in Arme köpfte. Garcia, Siegtorschütze im letzten Spiel des Jahres 2013 zum 1:0 gegen Leverkusen, verhinderte schon in der Startphase einen Rückstand bei der ersten gefährlichen Aktion Nielsens.

Werders Kapitän Aaron Hunt stand nach überstandener Angina in der Startelf. „Wenn er laufen kann, dann spielt er“, sagte Dutt und gab zu: „Es ist ein Druck auf dem Spiel.“

Nach 25 Minuten war die wenig aufregende Startphase mit viel Mittelfeld-Geplänkel vorbei: Über Hunt lief der erste gefährliche Angriff der Bremer – doch Nils Petersen vergab aus kurzer Distanz und traf dann nur das Außennetz. Nach dem Hoffnungsschimmer zu Beginn ging auch nach der Pause nicht mehr viel, zumal Spielmacher Hunt in der zweiten Halbzeit stark abbaute. Die Braunschweiger lauerten bis zum Schluss auf ihre Konterchancen. Dabei hatte Lieberknecht seinen gefährlichsten Angreifer, Karim Bellarabi, zunächst überraschend auf die Bank gesetzt. dpa

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