Sport : Nur das Beste in Südkorea Klinsmann bietet Kuranyi neben Klose auf

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Busan Gegen Südkorea wird Jürgen Klinsmann keinen seiner Stars schonen. In der Neuauflage des WM-Halbfinales von vor zwei Jahren (1:0, Tor Ballack) schickt der Bundestrainer am Sonntag seine derzeit stärkste Elf aufs Feld. Auch die drei nachgereisten Stuttgarter Kevin Kuranyi, Andreas Hinkel und Philipp Lahm will er bringen. „Wir stufen Südkorea höher ein als Thailand, und darum werden wir mit den Leistungsträgern ins Spiel gehen“, sagte Klinsmann.

Neben dem Bremer Miroslav Klose, der gegen Japan zwei Tore schoss, wird Kevin Kuranyi stürmen. Der Stuttgarter erzielte in seinen bislang drei Länderspielen unter Klinsmann fünf Tore. Erst am Vortag waren die Stuttgarter in Busan eingetroffen. „Wir wollen, dass sie sich gar nicht groß Gedanken über Müdigkeit und Zeitumstellung machen“, sagte Klinsmann. Wenn man sie schon direkt nach dem Uefa-Cup-Spiel gegen Zagreb um die halbe Welt nachfliegen lasse, „dann sollen sie auch spielen“. Beim Abschlusstraining am Vorabend musste Hinkel allerdings wegen einer Erkältung passen.

Die Chancen für den dritten deutschen Sieg im dritten Spiel gegen Südkorea stehen gut, denn dem Team um Angreifer Du Ri Cha vom Zweitligisten Eintracht Frankfurt fehlen wichtige Leistungsträger. Dennoch nimmt Klinsmann das Testspiel sehr ernst. Bei der Rückkehr vom gegen Japan erprobten 4-3-3-System zum bewährten 4-4-2-System wird die Abwehr fast komplett ausgewechselt. Neben Hinkel und Lahm, die für die Neulinge Patrick Owomoyela (Bielefeld) und Christian Schulz (Bremen) die Außenpositionen besetzen, wird erstmals unter Klinsmann der lange verletzte Arne Friedrich ins Team kommen. Der 25-jährige Kapitän von Hertha BSC rückt neben den Dortmunder Christian Wörns in die Innenverteidigung. Tsp

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