Sport : Nur der Frauen-Achter gewinnt

Ottensheim - Nur ein Sieg, aber immerhin sieben weitere Podiumsplätze – die Flotte des Deutschen Ruderverbandes (DRV) ist mit durchwachsener Bilanz in den Weltcup gestartet. Beim ersten internationalen Härtetest des Jahres in Ottensheim (Österreich) musste sich der Gesamtsieger der vergangenen Jahre am Sonntag mit einem Erfolg im Frauen-Achter begnügen. Gleichwohl wollte niemand von einem bedenklichen Zeichen für die WM Ende August in München sprechen. Knapp drei Monate vor der Titelkämpfen nahm Marcel Hacker Kurs auf eine WM-Medaille. Der WM–Zweite aus Frankfurt am Main kam im Einer zwar nur auf Platz drei hinter dem Tschechen Ondrej Synek und dem Briten Alan Campbell, hielt aber Olympiasieger Olaf Tufte (Norwegen) auf Distanz. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Hacker.

Mit einem Sieg, zwei zweiten und fünf dritten Plätzen in den 14 Finals der olympischen Klassen blieb der erfolgsverwöhnte DRV unter dem sonst üblichen Standard. Allerdings war er in einigen Rennen nicht mit der ersten Garde angetreten. In Abwesenheit des Deutschland-Achters kam das von Coach Dieter Grahn ins Rennen geschickte Ersatz-Team nicht über einen zweiten Platz im B-Finale hinaus. Dafür bewahrte der Frauen-Achter den DRV mit seinem Triumph über Großbritannien vor der ersten sieglosen Regatta in der Weltcup-Geschichte.

Aus deutscher Sicht erfreulich war das Abschneiden der Skuller. Im Problembereich des Vorjahres geht es deutlich aufwärts: Im Doppelzweier überzeugte das Duo Rene Bertram/Robert Sens (Magdeburg/Berlin) mit Rang zwei, der Doppelvierer deutete mit einem dritten Platz verheißungsvolle Frühform an. dpa

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