Sport : Nur einer kommt durch

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Vier deutsche Tennisspieler hatten am Auftakttag in Wimbledon ihren ersten Einsatz – nur einer von ihnen hat die zweite Runde erreicht. Und wie so oft in den vergangenen Wochen war es Rainer Schüttler, der dem deutschen Tennis ein kleines Erfolgserlebnis bescherte. Allerdings hatte die Nummer neun der Setzliste mit dem Schweizer Michel Kratochvil einige Mühe. Schüttler führte im ersten Satz bereits mit 5:0, und es sah so aus, als könnte das Match eine leichte und kurze Angelegenheit werden. Doch die nächsten drei Spiele gewann der Schweizer, und Schüttler wurde immer nervöser. Zwar gewann er die ersten beiden Sätze, doch spätestens im dritten war das Match ausgeglichen. „Ich bin froh, dass ich es geschafft habe“, sagte Schüttler nach seinem 6:3, 6:4, 6:7, 7:5Erfolg. Am Mittwoch trifft er auf den Franzosen Fabrice Santoro. Ausgeschieden ist trotz starker Leistung der Frankfurter Alexander Waske. Er unterlag Greg Rusedski mit 6:7, 5:7, 6:7. Und auch für Tomas Behrend war das Turnier nach drei Sätzen beendet. Gegen Juan Ignacio Chela (Argentinien) war er bei seiner 4:6, 2:6, 3:6-Niederlage ebenso chancenlos wie Anca Barna beim 0:6, 1:6 gegen die Bulgarin Magdalena Maleewa. Tsp

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