• Nur „Irene“ kann Lisicki aufhalten Die Berlinerin sitzt nach Turniersieg in Dallas fest

Sport : Nur „Irene“ kann Lisicki aufhalten Die Berlinerin sitzt nach Turniersieg in Dallas fest

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Berlin - Die Gegnerinnen beherrschte Sabine Lisicki auf dem Weg zum dritten Turniersieg ihrer Karriere nach Belieben – doch Hurrikan „Irene“ erwies sich auf dem Weg vom Turnier in Dallas zu den US Open als schier unüberwindbares Hindernis. Es ging kein Flugzeug mehr, auch keine Bahn, und selbst mit dem Auto wäre die Fahrt nach New York viel zu gefährlich gewesen. „Ich weiß nicht, wie ich nach Flushing Meadows kommen soll“, sagte sie genervt. Trost bekam die Berlinerin nach dem 6:2, 6:1-Finalsieg über die Französin Aravane Rezai am Samstag von Tennis-Kollegin Andrea Petkovic: „Wir warten hier auf dich in New York.“

Trotz „Irene“ soll das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison wie geplant an diesem Montag beginnen. Lisicki muss frühestens am Dienstag, vermutlich sogar erst am Mittwoch ihr Erstrundenmatch gegen die Ukrainerin Aljona Bondarenko bestreiten. Auch Petkovic, die noch mit einem Meniskuseinriss im rechten Knie zu tun hat, muss noch nicht am Montag antreten.

Lisicki, die Nummer 23 der Weltrangliste, dominierte ungeachtet aller Reisesorgen die Konkurrenz in Texas. Sie gab bei dem Hartplatz-Turnier in fünf Matches nicht einen Satz ab und verlor nur 13 Spiele. So überlegen war seit Serena Williams 2005 keine Siegerin des Turniers gewesen. Das Endspiel gegen die einstige Weltranglisten-19. Rezai war schon nach 49 Minuten vorbei, dann stand für Lisicki der 22. Sieg in den vergangenen 26 Partien fest.

Bereits vor Wimbledon hatte Sabine Lisicki mit dem Turniersieg in Birmingham reichlich Selbstvertrauen gewonnen und danach mit dem Halbfinal-Einzug ihren größten Erfolg gefeiert. „Es war eine unglaubliche Woche, es waren unglaubliche drei Monate. Ich habe mein Spiel wiedergefunden“, sagte Lisicki.dpa/dapd

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