Sport : „Nur kritisieren ist nicht das Wahre“ Robert Bartko neuer Vize

des Landessportbunds.

Foto: LSB
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Herr Bartko, wie kam es dazu, dass Sie jetzt auf einmal Vizepräsident des Landessportbunds für Leistungssport sind?

Für mich ist das eine freudige Überraschung. Meine Kandidatur im Bund Deutscher Radfahrer als Vizepräsident Leistungssport hat sicher dazu beigetragen.

Die war noch nicht erfolgreich, warum haben Sie dennoch weiter nach einem Funktionärsamt im Sport gestrebt?

Ich habe mich als Athlet immer einzumischen versucht. Jahrelang zu kritisieren und nie zum Erfolg zu kommen, ist aber nicht das Wahre. Ich freue mich, dass ich mich jetzt in Berlin einbringen kann, Berlin ist meine sportliche Wirkungsstätte.

Was wollen Sie erreichen?

Es gibt Schwerpunkte: Qualifizierung, Bezahlung und der richtige Einsatz von Trainern, Nachwuchsarbeit, Förderung der Spitzensportler. Aber ich muss mir erst mal einen Überblick verschaffen.

Die Fragen stellte Friedhard Teuffel.

Robert Bartko, 37, gewann 2000 in Sydney zwei olympische Goldmedaillen im Bahnradfahren und insgesamt vier WM-Titel. Er studiert in Potsdam Sportmanagement.

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